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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Weihnachten in Bitterwasser PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Bei 35 Grad im Schatten kommen für einen Mitteleuropäer so schnell keine weihnachtlichen Gefühle auf. Gefeiert wurde in Bitterwasser an Heiligabend trotzdem. Familienväter hatten dafür auch Frau und Kinder nachkommen lassen. Es wurde ein gemeinsames Fest für das Stammpersonal der Lodge und die Gäste. Das „Frohe Weihnachten“ machte dann nicht nur im Restaurant die Runde, es ging von Bitterwasser an die Angehörigen rund um den Erdball. Und hier sind alle Freunde des Segelflugzentrums eingeschlossen in die guten Wünsche.

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Christmas in Bitterwasser
At 35 degrees in the shade for a Central European there are no Christmas feelings. It was celebrated in Bitterwasser on Christmas Eve anyway. Family fathers had also had their wife and children come along. It was a joint celebration for the lodge's regular staff and guests. The "Merry Christmas" not only went around in the restaurant, it went from Bitterwasser to the relatives around the world. And here all friends of the glider center are included in the good wishes.

 
Zu Weihnachten ein 1400er PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Das ist Namibia: Heiligabend bescherte es Wolkenstraßen von Horizont zu Horizont. Das größte Weihnachtsgeschenk machte sich damit in Bitterwasser Simon Briel. Er setzte die Bedingungen mit einer EB 28edition in 9:05 Stunden Flugzeit in 1406 Kilometer Strecke um! Den Meteorologen, Bernd Fischer vom TopMeteo-Team, hatte er gleich mit an Bord.
Der Start um halb elf erfolgte Namibia-typisch noch bei Blauthermik und bei Arbeitshöhen von gerade einmal 1000 Meter über Grund. Nach gut 50 Kilometern waren aber schon die ersten Wolken erreicht. Den Nachbrenner zündete dann die Konvergenz entlang der Grenzlinie zwischen Kalahri und Namib. Auf der Nord-Süd-Strecke schnellte die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Basishöhen von 4500 Metern NN auf über 160 km/h hoch. Kurbeln hätte da nur aufgehalten. Die Konvergenz ging’s gleich dreimal auf Teilstrecken bis zu 400 Kilometer entlang. Am Abend musste für den Rückflug nach Bitterwasser nur noch die erlahmende Schauerlinie gequert werden, die sich den ganzen Tag schön östlich der Aufwindrennbahn gehalten hatte.
Viele andere Piloten in Bitterwasser nutzen den Tag ebenfalls für ihr Weihnachts-Tausender. Und Norbert Schlafke konnte am Abend Jubiläum feiern. Er schaffte seinen 50. 1000-km-Flug vin Bitterwasser aus.

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Simon Briels Weihnachtsgeschenk: 1400 Kilometer von Bitterwasser aus.

Christmas gift: a 1400 k flight
This is Namibia: Christmas Eve brought cloud streets from horizon to horizon. In Bitterwasser Simon Briel made himself the biggest Christmas present. He utilized the conditions with a EB 28edition in 9:05 hours flight time for a distance of 1406 kilometers. With him on board: the meteorologist Bernd Fischer from the TopMeteo team
The start at half past ten was typical of Namibia with blue thermal and working heights of just 1000 meters above ground. After a good 50 kilometers the first clouds were already reached. The convergence along the border line between Kalahri and Namib then ignited the afterburner. On the north-south track the average speed soared at base altitudes from 4500 meters above sea level to over 160 kph. Circling would only stop in these conditions. The convergence was part of the game for three times with legs up to 400 kilometers. In the evening for the return flight to Bitterwasser the slackening shower line had to be crossed which had stayed all day east of the racetrack.Many other pilots in Bitterwasser used the day for their Christmas 1000 k flight. And Norbert Schlafke could celebrate a jubilee in the evening. He succeeded to fly his 50th 1000 k flight from Bitterwasser.

 
Grüne Ader der Kalahari PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Grün schlängelt sich das Nossob-Tal durch die rotglühende Kalahari. Zurzeit glüht die Buschsteppe aber nicht nur, sie ist nach zwei Jahren Trockenheit geradezu ausgebrannt. Und was aus dem Cockpit und komfortabler Höhe wie ein saftig blühendes Flusstal aussieht, führt keinen Tropfen Wasser. Da ist jeder Regentropfen im Land hochwillkommen. Die Tierwelt im wildreichen Namibia ist aufgrund der Dürre schon rapide geschrumpft. Trinkwasser ist dabei für das Wild nicht einmal das Problem. Die bei Blauthermik gerne als Thermikauslöser angesteuerten Wasserstellen verhindern das Verdursten, dort versorgen Windrad-angetriebene Pumpen die Trinktröge fürs Vieh, an denen sich das Wild bedienen kann. Allerdings ist die gesamte Vegetation durch den abgesunkenen Grundwasserspiegel zum Erliegen gekommen. Die Tiere verhungern. Allein in den Trockenflusstälern ist ein wenig Grün erhalten geblieben. Dieses Grün wird jetzt teils als Notfutter geschreddert. Auch die Bitterwasser Lodge hat begonnen für seinen Game Park Futter (Heu) zuzukaufen.
Ein wenig hat es jetzt geregnet und in Bitterwasser müssen wir deshalb heute auf der höher gelegenen Hangarpiste starten. Der Nossob ist dann erneut nicht nur eine Auffanglinie, sondern wie oft die Marke, an der die Thermikwolken beginnen. Bei Blauthermik ist das Tal ein verlässlicher Auslöser für Aufwinde.

Green vein of the Kalahari
The Nossob valleymeanders through the red-hot Kalahari in green. At the moment the xeric shrubland is not only glowing it has almost burned out after two years of drought. And what looks like a succulent flowering river valley from the cockpit and comfortable height does not carry a drop of water. Every raindrop in the country is very welcome. Wildlife in Namibia has shrunk rapidly due to the drought. Drinking water is not even the problem for the game. The water points which are good thermal triggers prevent from thirst. Wind-powered pumps supply the drinking troughs for the cattle and the game. However, the entire vegetation has come to a standstill due to the lowered groundwater level. The animals are starving. A little green has been preserved in the dry river valleys alone. This green is now partly shredded as emergency feed. The Bitterwasser Lodge has also started to buy feed (hay) for its game park.
It has rained a bit now, so in Bitterwasser we have to start on the hangar runway today. The Nossob is then again not just good for navigation, but as often the line at which the thermal clouds begin. With blue thermal the valley is a reliable trigger for updrafts.

 
Das unglaubliche Fast-Tausender PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

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Simon Briel hier mit Markus Uhlig (hinten) an den Controls der EB 38edition "3i".

Da fielen die meisten Bitterwasser-Piloten vom Glauben ab, als sie am Abend sahen, dass Simon Briel fast 930 Kilometer aus dem Tag herausgeholt hatte. Die meisten von ihnen hatten früh aufgegeben und es vorgezogen, den Nachmittag in der Lodge am Pool zu verbringen. Gut zwei Stunden hatten sie sich bei maximal 1000 Metern über Grund in Blauthermik vorangekämpft, mancher hatte mit Motor eine Außenlandung verhindern müssen. Erschwerend zerrissen Windscherungen die Aufwinde und zum schweißtreibenden Stress herrschten im Cockpit Saunabedingungen. Aber es war trotzdem nicht heiß genug, um der Thermik zu größeren Höhen zu verhelfen. Simon Briel zu seinem Flug: „Zwei Stunden lang bin ich von Landefeld zu Landefeld geflogen.“ Und wäre es vor Gobabis, wo die Landemöglichkeiten wirklich rar werden, nicht auf 1500 Meter gegangen wäre und dann auch der Anschluss an die Wolken gefunden, „wäre ich auch umgekehrt“, erklärte ASH-26-Pilot später. Nach einem Schnitt von nur 40 km/h herrschte dann Namibia-Wetter. Simon Briel „Dann gleich auf 170 km/h, das war schon Wahnsinn.“ Am SWA-Knie regneten die Wolken bereits aus, deshalb ging’s unter ausgeprägten Linien über 260 Kilometer nach Südosten, nach Botswana hinein und auf diesem Streifen wieder zurück. Für den Rückflug von Gobabis nach Bitterwasser war dann unter abschirmenden Wolken wieder Vorsicht angeraten.

The incredible almost thousand kilometer
Most pilots first didn’t believe it: Simon Briel had got almost 930 kilometers out of the day. Many had given up early and preferred to spend the afternoon at the pool. They had fought for a good two hours at a maximum of 1000 meters above ground in blue thermals, some had had to prevent an external landing with a motor. At the same time wind shear tore the updrafts. Sauna conditions in the cockpit exacerbated the sweaty stress. But it was still not hot enough to raise the thermals. Simon Briel: "I flew from outlanding field to outlanding field for two hours." And if it hadn't been for 1500 meters above ground before Gobabis, where the landing opportunities are really rare, and then found the connection to the clouds, "I would have turned", the ASH-26 pilot explained later. After an average of only 40 kph, Namibia weather prevailed. Simon: "Then straight to 170 kph, that was stunning." The clouds were already raining before the SWA knee, so he flew over 260 kilometers under distinctive lines to the southeast, to Botswana and back along this line. For the return flight from Gobabis to Bitterwasser caution was advised again under shielding clouds.

 
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