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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Wer schafft das 1250-km-Diplom? PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Eine Palme in Bitterwasser zu pflanzen, ist für viele Piloten ein großes Ziel. Jetzt gibt es die Zeremonie auch für 1250-km-Flüge.

Auch das gibt es: Zurzeit schwächelt das Namibia-Wetter. Es ist ungewöhnlich kühl und es soll heute sogar etwas Regen geben, den das Land nach zwei Jahren ungewöhnlicher Trockenheit auch dringend braucht. Die Segelfluggäste in Bitterwasser sind allerdings weniger darauf erpicht. Gespannt warten alle auf den Wechsel zu normalen Bedingungen. Das heißt hier: 1000-km-Wetter. Und wer die Strecke dann noch über angemeldete Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom schafft, was schon um Einiges schwieriger ist als ein frei geflogenes OLC-Tausender über sechs Teilstrecken, der darf sich mit einer Palme in die Allee der erfolgreichen Bitterwasser-Piloten einreihen. Wem diese Leistung schon zuvor anderswo gelungen ist, der bleibt aber außen vor. Diese Piloten sollen sich nun auch in die Palmenallee einbringen können, hat der Bitterwasser-Vorstand beschlossen. Allerdings hängt dafür die Latte richtig hoch: Diese Palme soll mit einem 1250-km-Diplom erflogen werden. Eine Erleichterung gibt es, zugleich ist es ein Zugeständnis an den Trend im Flugzeugpark. Man kann diese Palme auch zu zweit im Doppelsitzer erfliegen. Trotzdem, was da verlangt wird, macht ein Blick in die Liste der Leistungsabzeichen bei der Internationalen Segelflugkommission (IGC) deutlich: Bis heute wurden nicht einmal dreißig 1250-km-Diplome vergeben!

Who can achieve the 1250 km diploma?
It’s not all roses. Presently the Namibian weather is weakening. It is unusually cold and there should even be some rain today that the country desperately needs after two years of drought. The pilots in Bitterwasser however are less anxious on wet days. All eagerly wait for the change to normal conditions. This means 1000 k weather. And anyone who achieves the 1000 k diploma, which is much more difficult than a freely flown OLC-Thousand over six legs, can join with a palm tree in the avenue of the successful Bitterwasser pilots. However, those who have achieved this effort elsewhere before are left out. The Bitterwasser Board now decided that these pilots should also have a chance for a palm tree. But they not only have to fly 1000 k, they are asked for a 1250 k distance according to the diploma rules! There is only one relief and at the at the same time it is a concession to the trend in the glider park: You can also fly this palm as a crew in a double seater. A look at the list of performance badges at the International Gliding Commission (IGC) makes quickly clear how hard this requirement is: To date the IGC less than thirty 1250-km diplomas awarded!

 
Gut, dass es Bitterwasser gibt PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

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Endandflug in den Sonnenuntergang. Für fünf Flugzeuge wurde es knapp. Sie mussten Bitterwasser als Ausweichflugplatz anfliegen, weil ihr Startplatz im Gewitter lag.

Landefrequenzen wie in Frankfurt Rhein-Main: Zu Sonnenuntergang und in den Minuten danach geht es in Bitterwasser richtig quirlig zu. Dann wollen die meisten Piloten der mehr als 30 in dem Segelflugzentrum stationierten Segelflugzeuge wieder herunter. Viele haben ihre Ankunft genau getimed, damit sie mit der größtmöglichen Strecke ganz oben im OLC stehen. Gestern mischten sich in diesen einfallenden Schwarm noch fünf Gastflugzeuge vom Nachbarplatz Veronica. Ein dickes Gewitter und ein davon ausgelöster Sandsturm hatten ihnen kurz vor Tagesende die Landung auf ihrem Startplatz unmöglich gemacht. Flugleiter Michael Stoltze reihte sie gekonnt in den normalen Landeverkehr in Bitterwasser ein. Dank der vielen Bahnen 09 left, 09 tent und 09 center gab es auch kein Gedränge. Und die Grid Boys hatten die Landebahnen schnell geräumt.
In der Lodge waren die acht Neuen herzlich willkommen geheißene Gäste. Einer durfte die Annehmlichkeiten eines Bungalows kennenlernen, die anderen kamen in den eher spartanischen, aber preiswerten Rondavels unter. – So können Außenlandungen auch Spaß machen, jedenfalls in Bitterwasser.

Good that there is Bitterwasser
Landing frequencies as in Frankfurt Rhine-Main: At sunset and in the minutes after that, things get really hectic in Bitterwasser. Then most of the pilots of the more than 30 gliders stationed in the gliding center want to land. Many have timed their arrival to be at the top of the OLC with the largest possible distance. Yesterday in this invading swarm still mixed guest glider from the neighboring Veronica. A thunderstorm and a sandstorm had made it impossible for them to land on their launch site shortly before the end of the day. Flight director Michael Stoltze skillfully put them in the order of the landing traffic in Bitterwasser. Thanks to the many runways  09 left, 09 tent and 09 center, there was no jamming. And the Grid Boys had cleared the runways quickly. In the lodge the eight pilots were welcome guests. One had the pleasure to get to know the conveniences of a bungalow, the others were accommodated in the rather spartan, but inexpensive rondavels. – In any case, off-field landings can be fun, especially in Bitterwasser.

 
Es weihnachtet auch in Bitterwasser PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Erster Dezember und zugleich erster Advent – auch in Namibia und Bitterwasser. Bei 37 Grad im Schatten, schönsten Cumuli und geschäftigem Flugbetrieb erinnert das hier aber so gar nicht an Vorweihnachten. Die Vorhersagekarten von topmeteo zeigen rund um das Segelflugzentrum rotbraune Flächen für Streckenflüge bis zu 1000 Kilometer. Und in den Diskussionen geht es darum, wie legen wir die Kurse, um die größtmöglichen Distanzen aus dem Tag herauszuholen? Von dunkler, ungemütlicher Jahreszeit, in der die Kerzen auf dem Adventskranz Licht bringen, sind wir hier weit entfernt. Einen Adventskranz gibt es trotzdem. Dagmar Hog hat ihn rechtzeitig unter Palmen hereingetragen.

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Vorweihnachten mal ganz anders als von zuhause gewohnt, unter Plamen und bei 37 Grad im Schatten. Dagmar Hog mit dem Bitterwasser Adventskranz.

Christmas is also in Bitterwasser
First December and first Advent –also in Namibia and Bitterwasser. At 37 degrees in the shade, beautiful Cumuli and busy preparing the gliders this does not remind you of pre-Christmas. The forecast maps of topmeteo show around the gliding center reddish brown areas for distance flights up to 1000 kilometers. And in the discussions after briefing we ask how to set the courses to get the maximum distance from the day? From dark, uncomfortable season, in which the candles bring light on the Advent wreath, we are far away. There is an Advent wreath anyway. Dagmar Hog brought it in under palm trees in time.

 
Eine Palme für Ulrich Wild PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschafft! Auf diesen Erfolg hat Ulrich Wild vom FSV Unterjesingen zwei Jahre hingearbeitet: Als er gestern mit dem Arcus auf der Pfanne von Bitterwasser ausrollte, waren die drei angemeldeten Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom umrundet. Im Segelflugzentrum darf er sich jetzt mit einer Palmenpflanzung verewigen.
Von Vereinskollege Clemens Pape (26), obwohl fast noch Junior aber schon mit unschätzbarer Namibia- und Langstreckenerfahrung, hat sich Ulrich Wild (61) den Feinschliff für die Traumstrecke geholt. Bei gemeinsamen Flügen mit dem Arcus ging es um das Kennenlernen der Landschaft, das Verfeinern des handwerklichen Fliegens und die richtige Taktik für schnelle und weite Flüge. Und dann musste Uli Wild für das 1000er tatsächlich alle Register ziehen. Dreimal musste er auf seinem ausgeschriebenen Kurs rund 40 Kilometer breite Ausbreitungen queren. Es hat immer gepasst, auf der anderen Seite wieder den Anschluss zu finden. Für Clemens war es eine schöne Bestätigung seines Coachings: „Ich bin schon ein wenig stolz darauf, wie gut Uli das alles gemacht hat."
Sein großes Ziel hat Uli Wild erreicht. Zurücklehnen will er sich jetzt aber keineswegs. Er weiß, wie wichtig es ist, immer ein Ziel zu haben. Ein neues hat der Fluglehrer und Ausbildungsleiter im FSV Unterjesingen bereits: „Jetzt möchte ich das Gelernte an die Flugschüler und jungen Scheininhaber weitergeben.“
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Da lässt sich jubeln. Uli Wild hat sein 1000-km-Diplom ist geschafft. Leicht hatte das Wetter es ihm nicht gemacht.

A palm tree for Ulrich Wild
Done! Ulrich Wild of the FSV Unterjesingen worked on this success for two years: When he rolled out on the pan of Bitterwasser with the Arcus yesterday the three turning points for the 1000 km diploma were circumnavigated. In the gliding center Uli may now immortalize himself with a palm plantation.
From club colleague Clemens Pape (26), although almost junior already with invaluable Namibia and long-distance experience, Ulrich Wild (61) got the tuning to the dream flight. Joint flights with the Arcus were about getting to know the landscape, refining the handling and the right tactics for fast and long flights. And then Uli Wild had to pull out all the stops for the 1000 kilometer. Three times he had to cross about 40 kilometers wide cloud covers. It always worked to find the connection to the thermals on the other side. For Clemens it was a nice confirmation of his coaching: "I'm a little proud of how well Uli has done all this."
His big goal Uli Wild has reached. But he does not want to lean back now. He knows how important it is to always have a goal. The flight instructor and training manager already has a new one: "Now I would like to pass on what I have learned to the flight students and young pilots with a licence."

 
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