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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Das Namibia-Profil für LX90XX-Navrechner PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Die Möglichkeiten für den Segelflug in Namibia sind schon grandios, auch die Freiheit im Luftraum. Ein riesiges Gebiet steht in der Saison bis Flugfläche 195 (rund 6000 Meter) zur freien Verfügung, außerhalb reicht der unkontrollierte Luftraum bis Flugfläche 145 (rund 4500 Meter). TMZ und nicht zugängliche Räume gibt es aber auch und die müssen beachtet werden. Verstöße werden empfindlich bestraft und können leicht die Freiheit aller gefährden. Was liegt da näher, sagte sich Dieter Schwenk von der Bitterwasser-Organisation, wenn schon sehr viele Flugzeuge mit LX90XX-Rechnern von LXNAV fliegen, für sie ein spezielles Bitterwasser Profil zu entwickeln, das es leicht macht, die Lufträume zu achten, das ständig über die Lage zu Lufträumen informiert und zur Information für den anderen Luftverkehr schnell eine Positionsbestimmung zum wichtigsten Funkfeuer von Windhoek erlaubt.

In Dirk Skura fand Dieter Schwenk schnell die Unterstützung zu Umsetzung der Idee. Das spezielle Bitterwasser-Profil entstand und inzwischen bildet es in einer ganzen Reihe von Segelflugzeugen die Grundlage für die Navigation in Namibia. Dass man damit in einer ganz heißen Region von Afrika fliegt, macht auch eine andere Funktion schnell klar: Alle halbe Stunde erscheint die Erinnerung daran zu trinken. Auf allen wichtigen Seiten, ob im Airport-, Waypoint- oder Task-Modus, zeigt das Bitterwasser-Profil zu den notwendigen Navigationsdaten in einem speziellen Feld auf rotem Grund die Lage zur nächsten TMZ. Im Task-Modus erscheint diese Angabe auch auf der Thermik-Seite, in die das Programm springt, sobald ein Kreis gedreht wird. Die Seite lässt viel Platz zur Darstellung der Thermikkreise, arbeitet mit der Nord-oben-Einstellung und informiert zugleich über den Kreisradius als Zentrierhilfe. Das Profil ist klug strukturiert und steckt voll von solch nützlichen Funktionen. Es dürfte sicherlich von vielen Piloten auch zuhause in Europa weitergenutzt werden.

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Live Wetter Daten der Bitterwasser Wetterstation sind jetzt online!
Live Weather Data from Bitterwasser Weatherstaion are online!

 
Die Wüste fliegt PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Am Sonntag dauerte es etwas, bis sich die Thermik richtig entwickelt hatte. Wer nicht bei nur 1200 Meter Arbeitshöhe und Blauthermik – schön heiß war es ja trotzdem schon – die ersten Streckenkilometer sammeln wollte, der genoss erst noch das Mittagessen in der Lodge. Die Überraschung gab’s nach dem Start: Was die Thermik und der Wind alles schon in die Luft gebracht hatte! Im Westen von Bitterwasser türmte sich auf einer Linie von Süd nach Nord eine hohe Wand von Sand und Staub auf, während nach Osten hin nur einzelne dust devils von der starken thermischen Aktivität kündeten. Auf der einen Seite ein dichter Staubvorhang, auf der anderen klare Sicht und später schön gezeichnete Cumuli. Fliegen ließ sich entlang des Staubvorhangs ausgezeichnet.


 
Das große Plus: Sicherheit PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
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Die Pfanne bietet bei Startabbruch viel Platz zum sicheren landen.

Bitterwasser ist nicht nur ein guter Ausganspunkt für große und schnelle Flüge über Namibia. Mit der im Durchmesser fast drei Kilometer großen Pfanne, die als Flugplatz dient, bietet das Segelflugzentrum ein hohes Sicherheitsniveau. Das wusste jetzt auch Dietmar Spohn zu schätzen: Nach dem Start stellte er kurz nach dem Abheben das Versagen der Wasserpumpe des Arcus M fest. Die Kühlmitteltemperatur schnellte in wenigen Sekunden auf 135 Grad. Für eine Notlandung in Startrichtung war es schon zu knapp. Spohn drehte um 90 Grad und hatte wieder viel Pfanne als Landefläche voraus. Alles gut gegangen: eine sichere Landung im Flugplatz und nicht in der umgebenden Buschsteppe und auch der Motor hat überlebt. Ein Ersatz für die defekte Pumpe fand sich im Reservelager des Zentrums.
Die Möglichkeit, nach dem Start sicher im Motorflug Höhe erlangen zu können, ist ein großer Vorteil von Bitterwasser. Ein weiterer ist die Vielzahl von Landemöglichkeiten, wenn abends bei Sonnenuntergang nahezu alle gleichzeitig von ihren Flügen zurückkommen. Die Auswahl an Landestreifen bleibt riesig. Und vormittags beim Start werden die Flugzeuge nebeneinander aufgestellt, so dass beim Startlauf keiner den anderen voll staubt.

 
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