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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Die Karawane rollt PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Das ist definitiv das Ende der Segelflugsaison in Bitterwasser: Die Lkw für den Transport nach Walvis Bay rollen bereits an, als noch ein Rumpf in den letzten offenen Container geschoben wird. Und während die Beamtinnen vom Zoll die Papiere ausfertigen, verlässt schon der erste Transporter die Lodge durch die verwaiste Palmenallee, Ziel Walvis Bay.
Von Walvis Bay geht es mit der Bright Horizon nach Rotterdam. Bei Lademeiseter Sascha Costabel in Mühlacker treffen die Container dann voraussichtlich am 2. März ein – rechtzeitig für die junge Segelflugsaison in Europa.

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The caravan is rolling
That is definitely the end of the gliding season in Bitterwasser: The trucks are already rolling in for the transport to Walvis Bay when the last fuselage is pushed into the latemost tightly packed container. And while the customs officers are still preparing the papers, the first transporter is already leaving the lodge through the abandoned palm alley.
From Walvis Bay the vessel Bright Horizon will bring the containers to Rotterdam. They are expected to arrive at loadmaster Sascha Costabel in Mühlacker on March 2 - in time for the young gliding season in Europe.

 
Letzte Ausfahrt PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Im Schlepp geht es raus auf die Pfanne, hier zum letzen Flug in der Saison. / Towing out to the pan, here for the last flight in the season.

Die letzten Flüge sind unternommen, die Container gepackt. Die voll geparkte Palmenallee verwaist. Vor dem Abrüsten standen aber noch einmal große Flüge auf der Tagesordnung. Am Donnerstag ermöglichte das Wetter Distanzen bis in die 1000-Punkte-Region. 928 Kilometer und davon 777 Kilometer im Dreieck meldeten Reinhard und Daniel Schramme mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 123 km/h – gemeinsam in einer EB 28 edition unterwegs. Gleich vier Flüge von Bitterwasser bildeten die Spitze der weltweiten OLC-Tageswertung. Eigentlich ist auch jetzt noch kein Ende der guten Segelflugbedingungen in Sicht, aber der Seetransport der Flugzeuge zurück nach Europa braucht seine Zeit. Und die meisten Piloten möchten ihr Flugzeug passend zur Frühjahrsthermik im März zurück.
In der Lodge geht das Leben weiter. In den nächsten Monaten werden wieder die Bus-Touristen auf Namibia-Rundreise für eine Nacht und einen Game Drive einfallen – bis im November die neue Segelflugsaison beginnt.

Last ride to the airfield
The last flights have been made, the containers are packed. The previously fully parked palm alley is deserted. Before the disassembly of the gliders big flights were on the agenda. On Thursday the weather allowed distances up to the 1000-point region. Reinhard and Daniel Schramme reported 928 kilometers (777 kilometers in a triangle) at an average speed of 123 kph. Four flights from Bitterwasser topped the global ranking in the OLC. Actually there is still no end of the good gliding conditions in sight, but the sea transport of the planes back to Europe takes time. And most pilots want their glider back in March to match the spring thermals.
Life goes on in the lodge. In the next months bus tourists will visit Bitterwasser for a night and a game drive on their round trips through Namibia – until the new gliding season begins in November.

 
Der Berg schrumpft PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Mitten in der Saison häuften sich in Bitterwasser die Flügelräder, Zugstangen und Kuller von rund 30 Flugzeugen unter dem Zelt am Pfannenrand. Jetzt, zum Ende der Saison wird die Ansammlung der Hilfsmittel für den Transport der Flugzeuge deutlich übersichtlicher. Aber auch aufgetürmtes Geraffel war für die Grid Boys kein Problem. Das Zubehör für die Piloten hatten sie immer schnell herausgesucht, sobald die sich am Abend zehn Kilometer vor Bitterwasser zur Landung anmeldeten. Schön zu sehen, dass dann beim Eindrehen in den Endanflug eine Staubfahne Richtung Piste stürmte. Der Rückholwagen war auf dem Weg. Und bevor man sich nach dem Ausrollen aus dem Cockpit geschält hatte, hatte der Pistenjunge die Situation genutzt, um den Kuller ans noch leichte Heck anzubringen. Eigentlich wurde man auch immer von zwei Fahrzeugen in Empfang genommen. Hans und Thomas vom Serviceteam der Lodge waren mit kalten Saunatüchern zur Erfrischung zur Stelle und boten Kaltgetränke nach Wunsch. Fast schon ein bisschen snobistisch. Den Komfort hat sich aber jeder gerne gefallen lassen.

The hill is shrinking
In the middle of the season, the wingwheels, towbars and tail dollies of around 30 glider piled up under the tent on the edge of the Bitterwasser pan. Now, at the end of the season, the collection of tools for transporting the aircraft is becoming much clearer. But even piled up tools were no problem for the grid boys. They had always quickly picked out the accessories for the pilots as soon as they called for landing ten kilometers in advance. Nice to see that when you turned into the final a trail of dust stormed towards the runway. The return vehicle was on the way. And before one had emerged from the cockpit after rolling out, the grid boy had used the situation to attach the tail dolly. Actually you were always greeted by two vehicles. Hans and Thomas from the service team of the lodge were on hand with cold sauna towels for refreshment and offered cold drinks. Almost a bit snobbish. But everyone was happy to put up with the comfort.
 
Ein Tag besser als der andere PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Der Wüste immer ganz nah: Maximilian Dorsch bei seinem 1250-km-Flug. / Always close to the desert: Maximilian Dorsch on his 1250 k flight.

Im Augenblick schwächelt das Wetter in Namibia etwas. Aber Maximilian Dorsch, der Gewinner des Bitterwasser Cups 2019, hat es bei seinem Besuch Anfang Januar super angetroffen. Wie man ein Tausender fliegt, hat der Gewinner des OLC-Discus 2015 im 1000-km-Trainingscamp 2018 bei Wilfried Großkinsky gelernt. Im vergangenen Jahr hat Max gezeigt, dass die Traumstrecke auch mit einer LS4 in Deutschland möglich ist, was ihm letztlich den Cup eingetragen hat. Und von Bitterwasser hat Max jetzt mit dem Ventus 3M „4i“ noch einmal weiter ausgeholt: Zweimal über 1100 Kilometer und dann über 1250 Kilometer! Immer wieder stand die Konvergenz über dem Grenzgebirge zwischen Kalahari und Namib.
Gewinnen kann die Einladung für eine Woche Segelfliegen in Bitterwasser jeder Jugendliche (bis 25 Jahre) in Europa. Der Cup wird jedes Jahr ausgeschrieben. Sechs Flüge werden dazu im OLC gewertet. Mit seinem Sieg im vergangenen Jahr ist Maximilian schon ein kleines Kunststück gelungen: Neben Studium und Ausbildung zum Verkehrspiloten hat der gelernte Flugzeugbauer erfolgreich die Junioren Weltmeisterschaft in Ungarn bestritten. In der Clubklasse holte er Bronze

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Maximilian Dorsch winner of the Bitterwasser Junior Cup 2019.

One day better than the other
At the moment the weather in Namibia is weakening somewhat. But Maximilian Dorsch, the winner of the Bitterwasser Cup 2019, found it super when he visited the Center early January. The winner of the OLC Discus 2015 learned how to fly a 1000 k in the training camp 2018 with Wilfried Großkinsky. Last year Max showed that the dream flight is also possible with an LS4 in Germany. And now from Bitterwasser he striked out farther with the Ventus 3M “4i”: twice over 1100 kilometers and then over 1250 kilometers! Again and again there was a convergence over the border between Kalahari and Namib.
Every young pilot (up to the age of 25) in Europe can win the invitation for a week of gliding in Bitterwasser. The cup is hold every year. Six flights are rated in the OLC. With his victory last year Maximilian has achieved a small feat: in addition to studying and training for an ATPL Max competed in the Junior World Championships in Hungary. He won bronze in the club class.

 
Director’s Cut PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Wieviel Arbeit hinter manchen Dingen steckt, das zeigt sich oft erst, wenn es mal hakt. Allzu tiefe Einblicke in diesem Sinne gab es in dieser Saison in Bitterwasser nicht. Alles glatt gelaufen. Wie im Film hat sich die Organisation von Lodge und Flugbetrieb in Bitterwasser abgespielt. Der Regisseur hinter dem Ganzen: Rainer Hog, Chairman of the Board der Bitterwasser Pty. Einen langweiligen Aufenthalt hatte er deshalb mit Ehefrau Dagmar bisher aber nicht. Wenn an einer Stelle alle Fäden zusammenlaufen, dann zupft es immer wieder. Ohne die kleinen Freuden des Fliegens geht es dann nicht. Rainer holt sie sich schon am Morgen, bevor die Luft sich überlegt, loszubrodeln. Dann weckt der sonore Sound eines Sechszylinder Jabiru in einem Wildthing die Langschläfer in der Lodge. Rainer verachtet hin und wieder auch nicht einen schönen Flug mit dem Bitterwasser Arcus
Damit nur noch das Feintuning der Abläufe im Director’s Cut notwendig ist, dafür stellt das Board der AG lange vor der Saison die Weichen, mitunter sind sie auch in der Saison gefragt. Da sind Wolf-Dietrich Bornholdt, Ralph Bürklin und Dirk Reich mit im Einsatz.

Director’s Cut
How much work is behind some things can often only be seen when there are problems. In this sense, there was not too deep insight into this season in Bitterwasser. Everything went smoothly. As in a film the organization of the lodge and flight operations took place in Bitterwasser. The director behind it all: Rainer Hog, Chairman of the Board of the Bitterwasser Pty. But a boring stay with his wife Dagmar he didn’t have till now. When all the threads come together at one point, it plucks again and again. Without the little joys of flying you can't do it. Rainer picks it up in the morning before the air bubbles up under the topical sun. Then the sonorous sound of the six-cylinder Jabiru from a Wildthing can be heard above the lodge. And from time to time Rainer doesn't despise a flight with the Bitterwasser Arcus.
The board sets the course long before the season so that only the fine-tuning of the processes in the director’s cut is necessary. Here Wolf-Dietrich Bornholdt, Ralph Bürklin und Dirk Reich are involved.

 
Mit Anlauf zur Palme PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Für den ersten angemeldeten 1000-km-Flug darf man sich in Bitterwasser mit einer Palme ein Denkmal setzen. Am Sonntag war Lothar Wittig erfolgreich. / For the first declared 1000 k flight you can set up a memorial in Bitterwasser with a palm tree. Lothar Wittig was successful on Sunday.

1000-km-Diplome fallen auch in Namibia nicht vom Himmel. Lothar Wittig hat seins jetzt von Bitterwasser aus erflogen – 47 Jahre nachdem er mit dem Segelflug begonnen hat. Seine ersten Starts hat er als Vierzehnjähriger auf dem heute fast schon vergessenen Butzweilerhof in Köln absolviert, wo 1960 noch Segelflug-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Heute ist Lothar wettbewerbserfahren, in Winzeln zu Hause und in Bitterwasser Stammgast. Der erste Besuch war ein Geburtstagsgeschenk zum 50. Dann folgten Aufenthalte im 5-Jahres-Intervall. Der Wunsch, jetzt die Frequenz zu erhöhen, wäre fast gescheitert, weil keiner der inzwischen wenigen Einsitzer verfügbar war. Ein zufälliges Treffen mit Bitterwasser-Direktor Rainer Hog in Mengen hat ihm den Kontakt zu Kurt Jürgen Bock, einem alten Bekannten, verholfen. Der hat ihm gerne seine ASH 26e zur Verfügung gestellt. Am Sonntag hat sie ihn über die schnelle Linie zwischen Namib und Kalahri zum Diplom getragen.

With a run-up to the palm tree
1000 km diplomas do not fall from the sky in Namibia either. Lothar Wittig has now flown his from Bitterwasser – 47 years after he started gliding. He made his first starts at the age of fourteen at the almost forgotten Butzweilerhof in Cologne, where the World Gliding Championships were held in 1960. Today Lothar is at home in Winzeln and a regular guest in Bitterwasser. The first visit was a birthday present for the 50th. Stays followed in 5-year intervals. The wish to increase this year the frequency almost failed because none of the few single-seaters that were brought to Namibia was available. A chance meeting with Bitterwasser director Rainer Hog in Mengen helped him get in touch with Kurt Jürgen Bock, an old friend. Kurt-Jürgen was happy to provide him with his ASH 26e. She carried him to the diploma on Sunday over the fast line between Namib and Kalahri.

 
Nebensaison? PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Fast haben wir schon Mitte Januar und immer noch wechseln sich in Bitterwasser sattgeflogene Piloten mit winterblassen Neuankömmlingen ab. Dass hier einmal zu dieser Zeit der Flugbetrieb auslief, das war einmal. Bis Ende des Monats ist hier full house. Und die Tausender purzeln wie in keinem Monat zuvor. Gestern erntete Lothar Wittig sein 1000-km-Diplom und Tobi Welsch schoss mit Bernhard Humpert den Vogel ab: 1300 Kilometer brachten ihnen Platz 1 in der OLC-Wertung. Dabei war für viele Piloten gar nicht einmal die eins vorn bei der Distanzleistung die Krönung des Tages. Viele schwärmten noch den ganzen Abend über den weiten Ausflug in die Namib und von den großartigen Ausblicken.

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Über dem Gamsberg.

Low season
We are almost there in mid-January and pilots who have flown a lot in Bitterwasser are alternating with pale winter arrivals. It was once that flight operations ended here at this time. Now the house is full by the end of the month. And the thousands tumble like in no month before. Yesterday Lothar Wittig earned his 1000 km diploma and Tobi Welsch shot down the bird with Bernhard Humpert: 1300 kilometers earned them first place in the OLC classification. For many pilots not even the one in the first place of their distance performance was the crowning glory of the day. Many still raved about the long excursion into the Namib and the terrific views all evening.

 
Das Wetter kann nicht schlecht genug werden PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Briefing in Bitterwasser. Die Engländer lassen sich nicht von den schlechten Aussichten schrecken. / The briefing in Bitterwasser. The English pilots are not even scared by the worst forcasts.

Egal was der Wetterbericht für den Tag verspricht, eine Gruppe von Piloten fliegt auf jeden Fall – auch wenn es blau bleiben soll und die Arbeitshöhe niedrig. Die sieben kommen aus England, vom Segelflugzentrum Lasham. Seit Jahren haben sie Bitterwasser im Januar fest gebucht. Von England sind sie einiges gewohnt – so Wettbewerbe bei Basishöhen von marginalen 2200 Fuß. Aber so schlimm kommt’s in Namibia nicht.
International ist die Gruppe sehr erfolgreich. Garry Coppin wurde als Copilot von Steve Jones in der Doppelsitzerklasse Vize-Weltmeister und Vize-Europameister. In Bitterwasser fliegt er mit Andy Aveling, sonst Streckenflugtrainer in Australien. Roy Pentecost wird im Sommer bei der Segelflug-WM in Stendal als Mannschaftskapitän des britischen Teams dabei sein. Und während Zenon und Malgosia Marczynski eine feste Crew bilden, wechseln die anderen ihre Charterflugzeuge
Einen Namen haben sie alle: Patrick Naegeli ist Vice-President der Britisch Gliding Association und Chris Cobham ein richtiger Lord mit Wohnsitz bei Birmingham. Für den Weg nach Lasham zum Segelfliegen nimmt er seine DR-400 und startet dazu in seinem „Garten“. In England ist so etwas möglich.
Als echte Europäer fliegen die sieben im Sommer nicht nur auf der Insel. Dann sind sie in Südfrankreich und Spanien unterwegs. 

The weather can't get bad enough
No matter what the weather forecast promises for the day, a group of pilots will definitely fly – even if it should remain blue and the working height is low. The seven pilots come from England, from the Lasham gliding center. They have been booking Bitterwasser in January for years. From England they are used to a lot – so competitions at base heights of marginal 2200 feet. But it’s not that bad in Namibia.
They are very successful internationally. Garry Coppin became Vice-World Champion and Vice-European Champion in the 20m class as co-pilot of Steve Jones. In Bitterwasser he flies with Andy Aveling, otherwise trainer in Australia. Roy Pentecost will be the team captain of the British team at the World Gliding Championships in Stendal this summer. And while Zenon and Malgosia Marczynski form a permanent crew, the others change their chartered glider.They all are known: Patrick Naegeli is Vice President of the British Gliding Association. And Chris Cobham is a living Lord residing near Birmingham. For gliding he flies to Lasham with his DR-400 and takes off for these flights in his "garden". That’s possible in England!
As real Europeans they don't just fly on their island in summer. Then they are travelling in the south of France and Spain.

 
Die Männer für die wichtigen Kleinigkeiten PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Wolfgang Joschko (links) und Manfred bei der Arbeit: Die Neuinstallation der Wetterstation ist fast fertig. / Wolfgang Joschko (left) and Manfred at work: The new installation of the weather station is almost complete.

Unkaputtbar gibt es nicht, schon gar nicht in der Wüste. Die Hitze, der Wind, aber auch die Regenfluten, die sich aus den Gewittern ergießen, alles ist hier extremer. In Bitterwasser geht da mal die Webcam baden, die Wetterstation haut’s vom Mast und der FLARM-Empfänger fürs OGN erstickt im Staub.
Gut, dass es da Helfer mit viel technischem Sachverstand gibt, wie Wolfgang Joschko und Manfred, die das reparieren können. In dieser Saison ist Wolfgang Joschko schlicht der Internet-Mann. In seinen Händen lag die Organisation der Anbindung an die digitale Welt über eine Richtfunkstrecke. Sechs Wochen nach Antragstellung stand die neue 50 MB starke Internetanbindung. Bitterwasser steht damit besser da als mancher Ort in Deutschland. Manchmal geht für Wolfgang und Christa Joschko aber das Fliegen mit ihrem Arcus „8F“ vor, dann muss eine Reparatur etwas warten.
Manfred hat sich für das Abenteuer Bitterwasser im April auf der AERO beim Besuch des Bitterwasser Stands hinreißen lassen. Als Motorenspezialist passte der ehemalige technische Lehrer nur zu gut ins Anforderungsprofil für den Bitterwasser Work Shop. Schnell war die Auszeit beim Luftfahrttechnischen Betrieb von Peter Neukom vereinbart, wo Manfred mehr aus Neigung als Notwendigkeit sich der Wartung und Instandhaltung von Motorseglermotoren widmet. Im Dezember hat er Paul abgelöst. Zuhause auf dem Bohlhof, am Rande des Schwarzwalds, fliegt Manfred eine der seltenen PIK-30.

The men for the important little things
There is no indestructible, especially not in the desert. The heat, the wind, also the floods of rain that pour out of the thunderstorms, everything is more extreme here. In Bitterwasser, the webcam simply goes for a swim, the weather station falls from the mast and the FLARM receiver for the OGN suffocates in the dust.
It's good that there are helpers with a lot of technical expertise like Wolfgang Joschko and Manfred who can fix this. This season Wolfgang Joschko is simply the internet man. The organization of the connection to the digital world via a radio link was in his hands. The new 50 MB internet connection was ready six weeks after the application was submitted. Bitterwasser now is better connected than several places in Germany. Sometimes flying with their Arcus "8F" has priority for Wolfgang and Christa Joschko. Then a repair has to wait a bit.
Manfred was catched for the Bitterwasser adventure when he visited the Bitterwasser booth at the AERO last spring. As an engine specialist the former technical teacher fit only too well into the requirement profile for the Bitterwasser work shop. The time off was quickly agreed with Peter Neukom where Manfred devoted himself to servicing and maintenance of motor glider engines. At home on the Bohlhof on the edge of the Black Forest he flies one of the rare PIK-30.

 
Keine Angst vor Wolkenbrüchen PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Die ganz schnelle Arcus-Crew: Tobias Welsch (links) mit Nils Deimel vom LSC Bad Homburg. / The racing Arcus crew: Tobias Welsch (left) with Nils Deimel from LSC Bad Homburg.

Stimmt schon: Tobias Welsch ist Linienpilot. Dass er auch mit seinem Arcus M nicht von den Linien lassen kann, hat andere Gründe. Wie sonst könnte man mit Start um halb Zwölf und Landung kurz vor Acht am Abend über 1200 Kilometer fliegen? Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 149,7 km/h erzielen? Seit seiner Ankunft in Bitterwasser mischt Tobias mit Clubkamerad Nils Deimel (LSC Bad Homburg) und Bernhard Humpert die OLC-Wertung auf. Am schwächsten Tag waren immerhin noch 1004 Kilometer drin.
Die Aufwindlinien, die hier schnell zu Schauerlinien mutieren, hat natürlich nicht nur Tobias gesehen und genutzt. Nur, was macht er anders, dass er gleich eine Klasse schneller ist und weiter kommt? Wo andere Piloten unter den oft breit gelaufenen Wolkenbändern rätseln, wo es besser trägt – an der Sonnen- oder Windseite, vielleicht auch mitten drunter oder unter den dunkelsten Stellen – findet Tobias sie zielsicher. Wie, daraus macht er kein Geheimnis: „Wo es zu regnen beginnt, da gab es 15 Minuten vorher das stärkste Steigen.“ Er hat sein Auge geradezu darauf abgerichtet, diese Stellen zu erkennen und kann nur raten: rausschauen und genau beobachten! Vor allem voraus. Tobias: „Hinter mir sieht es dann immer aus wie Weltuntergang.“

Not afraid of cloudbursts
That's right: Tobias Welsch is an airline pilot. But there are other reasons why he cannot leave the lines with his Arcus M. How else could you fly more than 1200 kilometers starting at half past eleven and landing just before eight in the evening? Realising an average speed of 149.7 kph? Since arriving in Bitterwasser Tobias has mixed up the OLC score with clubmate Nils Deimel (LSC Bad Homburg) and Bernhard Humpert. At least the worst day was good for 1004 kilometers.
Tobias is not the only pilot to see and use the lift lines which quickly mutate into showers here. But what does he do differently so that he is one class faster and gets ahead? Where other pilots puzzle under the wide bands of clouds, where to find the lift – on the sun or wind side perhaps also in the middle or under the darkest spots – Tobias finds them unerringly. How, he makes no secret of it: "Where it starts to rain, there was the strongest climb 15 minutes beforehand." He literally trained his eye to recognize these spots and can only advise: look out and watch closely! First of all ahead. Tobias: "It always looks like the end of the world behind me."

 
Knallbunte Flieger in Bitterwasser PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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In der Lodge haben wir einen Webervogel und echten Kulturfolger. Er baut seine Nester nicht nur im Eukalyptus-Baum in direkter Nachbarschaft zum Restaurant der Lodge. Er gesellt sich am Morgen auch gerne zu Dirk vom Flight Office, der dort auf der Terrasse in aller Frühe seinen Morgenkaffee genießt, und nimmt nebenan auf einem Stuhlrücken Platz. Im richtigen Vogelleben hat er es aber trotz seines attraktiven gelbschwarzen Gefieders nicht leicht. Schon mehrfach hat er seine Angehimmelte zum kunstvoll gesponnen Nest im Astwerk des Eukalyptus geführt. Und hat Missfallen geerntet. Das zeigen die Webervogelweibchen ganz unsentimental. Sie picken ruckzuck das mühevoll aufgebaute Hängenest vom Zweig. Inzwischen schien die Familiengründung unseres Weber-Vogels aber von Erfolg gekrönt. Ein Weibchen kümmerte sich um die Innenarchitektur des zuletzt gebauten Nests – bis es dann gestern doch wieder am Boden lag.

Brightly colored flyers in Bitterwasser
In Bitterwasser we have a weaver bird, a real cultural follower. He doesn't just build nests in the eucaplyptus tree right in front of the restaurant. He also likes to join Dirk from the flight office in the morning, who enjoys his first coffee there on the terrace, and takes a seat next door on the back of a chair. In real bird life it is not easy for him despite his attractive yellow-black plumage. He has led his adored woman to the artistically spun nest several times. And harvested displeasure. The females show this very unsentimentally. They peck the laboriously built hanging nest from the branch. In the meantime the founding of our Weber bird's family seemed to have been successful. A female was taking care of the interior design of the nest. But yesterday we found it again on the ground.
 
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