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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Knallbunte Flieger in Bitterwasser PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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In der Lodge haben wir einen Webervogel und echten Kulturfolger. Er baut seine Nester nicht nur im Eukalyptus-Baum in direkter Nachbarschaft zum Restaurant der Lodge. Er gesellt sich am Morgen auch gerne zu Dirk vom Flight Office, der dort auf der Terrasse in aller Frühe seinen Morgenkaffee genießt, und nimmt nebenan auf einem Stuhlrücken Platz. Im richtigen Vogelleben hat er es aber trotz seines attraktiven gelbschwarzen Gefieders nicht leicht. Schon mehrfach hat er seine Angehimmelte zum kunstvoll gesponnen Nest im Astwerk des Eukalyptus geführt. Und hat Missfallen geerntet. Das zeigen die Webervogelweibchen ganz unsentimental. Sie picken ruckzuck das mühevoll aufgebaute Hängenest vom Zweig. Inzwischen schien die Familiengründung unseres Weber-Vogels aber von Erfolg gekrönt. Ein Weibchen kümmerte sich um die Innenarchitektur des zuletzt gebauten Nests – bis es dann gestern doch wieder am Boden lag.

Brightly colored flyers in Bitterwasser
In Bitterwasser we have a weaver bird, a real cultural follower. He doesn't just build nests in the eucaplyptus tree right in front of the restaurant. He also likes to join Dirk from the flight office in the morning, who enjoys his first coffee there on the terrace, and takes a seat next door on the back of a chair. In real bird life it is not easy for him despite his attractive yellow-black plumage. He has led his adored woman to the artistically spun nest several times. And harvested displeasure. The females show this very unsentimentally. They peck the laboriously built hanging nest from the branch. In the meantime the founding of our Weber bird's family seemed to have been successful. A female was taking care of the interior design of the nest. But yesterday we found it again on the ground.
 
Rekordjäger Johan Luyckx PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Er besitzt das kleinste Flugzeug in Bitterwasser: Johan Luyckx aus Verviers. Der Belgier steckt im Herbst seinen Ventus 2cxM in der Version mit 15 Meter Spannweite in den Container für Bitterwasser. Die anderen Flugzeuge haben mindestens 18 Meter Spannweite. Johan geht es dabei nicht um das Sparen von Transportkosten. Er hat es auf Rekorde in der 15-m-Klasse abgesehen. Und darin war er in Namibia schon höchst erfolgreich. 2015 flog er mit 149 km/h über das 1000-km-FAI-Dreieck zum Weltrekord. Über das 750er Dreieck war er auch schon schneller als der bestehende Weltrekord, aber nur um 0,96 km/h und das reichte dann nicht für einen neuen Weltrekord. Es wurde aber ein afrikanischer. Die Königspalme von Johan steht schon seit 2005 in Bitterwasser für sein 500er mit 156 km/h. Dazu finden sich rund 60 belgische Rekorde in seinem Flugbuch, von denen immer noch 25 gültig sind.
In dieser Saison blieb es in Bitterwasser bei Rekordanmeldungen. Das 100er Dreieck hat er probiert und ein 1100er, aber da haben ihm die vielen Schauer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hat ihn Namibia jetzt enttäuscht? Johan Luyckx, gar nicht bitter: „Ich hatte einen schönen Urlaub, ganz ohne Stress. Einmal bin ich mit Guy Bechtold geflogen, das war sehr interessant. Und einmal mit Wolf Dietrich Bornhold. Ich habe so den Arcus kennenlernen können. Jetzt weiß ich, warum so viele hier Arcus fliegen.“

Record hunter Johan Luyckx
He owns the smallest glider in Bitterwasser: Johan Luyckx from Verviers. In the fall the Belgian puts his Ventus 2cxM in the version with a 15-meter span in the container for Bitterwasser. The other gliders have a wingspan of at least 18 meters. Johan is not interested in saving transport costs. He is aiming for records in the 15 m class. And he was very successful in that in Namibia. In 2015 he flew with 149 kph over the 1000 km FAI triangle to the world record. Over the 750 triangle he was faster than the existing world record but only by 0.96 kph and that was not enough for a new world record. But it became an African one. The royal palm of Johan has been in Bitterwasser since 2005 for its 500 km triangle with 156 kph. In addition there are around 60 Belgian records in his flight book, 25 of which are still valid.
This year there were only record attempts in Bitterwasser. Johan tried the 100 km and a 1000 km triangle but the many showers prevented the success. Has Namibia disappointed him? Johan Luyckx not bitter at all: “I had a great vacation, without any stress. I flew with Guy Bechtold once, that was very interesting. And once with Wolf Dietrich Bornhold. I was able to get to know the Arcus in this way. Now I know why so many pilots fly Arcus here."

 
Linien fliegen PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Dass nach einem Tag, an dem Gewitter alles unter Wasser gesetzt haben, Streckenflüge von fast 1200 Kilometer gelingen, das hat in Bitterwasser trotz guter Vorhersagen beim Briefing so richtig keiner geglaubt. Tobias Welsch hat mit Nils Deimel gezeigt, wie es geht. Über 1186 Kilometer waren sie 150 km/h schnell. Für Teilstrecken von 170 Kilometer brauchte das Arcus-Team weniger als eine Stunde (186 km/h). Schnell machten Aufwindlinien, um die es eigentlich keine Geheimnisse gab, sie waren gut aus den Satellitenbildern abzulesen. Aber sie mussten bei gar nicht so hoher Basis über dem unwirtlichen Grenzgebiet zwischen Kalahari und Namib erreicht werden. Gleich eine ganze Reihe von Piloten kam so zu ihrem Tausender.

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Cloud streets made fast
In Bitterwasser, despite a good forecast at the briefing, nobody really believed that after a day on which thunderstorms put everything under water, long-distance flights of almost 1200 kilometers would succeed. Tobias Welsch showed with Nils Deimel how to do it. They made 1186 kilometers with 150 kph. The Arcus team needed less than an hour for sections of 170 kilometers (186 kph). Cloud lines about which there were actually no secrets were easy to read from the satellite images. But they had to be reached at a not so high base over the inhospitable area between Kalahari and Namib. So a whole series of pilots came to their 1000 k flights.
 
Klein Frankreich in Namibia PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Chefkoch Louis am Herd.

Keine Angst: Spezielle namibianische Kost bekommt man in Bitterwasser nicht auf den Teller. Da ist vielleicht der Mealie Pap, ein Maisstampf, und es gibt – nicht verwunderlich hier in der wildreichen Kalahari – sehr viel einheimisches Wild. Vorzüglich das Elen Filet, Kudu Steak oder Springbock, … Samstags beim Braai liegt eine reichhaltige Auswahl auf dem Grill. Die Küche selbst steht unter starkem französischem Einfluss. Kein Wunder: Chef-Koch Louis kommt aus Frankreich. Nach einer Pause hat er im August wieder nach Bitterwasser gefunden. Mit Hileni, die nicht weniger gut kocht, Frieda, Annemarie, die Bäckerin, und Ludwig zaubert er jeden Abend ein köstliches Menü. Unschlagbarer Höhepunkt 2019: das Silvestermenü. Danach wurde auf der Pfanne gefeiert und mit einem großen Feuerwerk das neue Jahr begrüßt.

Little France in Namibia
Don't worry: You won't get special Namibian food on your plate in Bitterwasser. There may be the Mealie Pap and there is – not surprisingly here the Kalahri rich of game – a lot of indigenous game. Excellent the fillet of Elen, Kudu steak, Springbok, ... On Saturdays at Braai there is a wide selection on the grill. The kitchen itself is under a strong French influence. No wonder: chef Louis comes from France. After a break he is back in Bitterwasser since August. With Hileni, who cooks no less well, Frieda, Annemarie, the baker, and Ludwig, he conjures up a delicious menu every evening. Unbeatable highlight 2019: the New Year's menu.
 
Auf ein gutes 2020! PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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2019 ist gut zu Ende gegangen. Den Grid Boys war es ein Freudentanz wert. Für das neue Jahr wünschen wir weite schnelle Flüge und gute Landungen.

To a good 2020!
2019 ended well. It was worth the joy of the grid boys. For the new year we wish long and fast flights and good landings.

 
Palmen, Strand und Mehr PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Die Palmenallee mündet nach heftigem Gewitterregen in einen riesigen See. / After a heavy thunderstorm the palm alley ends into a big lake.

Diesen Ausblick gönnt die Webcam in Bitterwasser nicht mehr. Das tropische Gewitter, das Samstagabend, geradezu Sturzbäche über der Lodge ausgeschüttet hat, hat nicht nur die Pfanne in einen See verwandelt. Die Webcam hat es so geflutet, dass sie nur durch eine neue ersetzt werden kann. Aktuelle Bilder aus der Palmenallee gibt es deshalb erst einmal nicht mehr.
Den Flugbetrieb haben die Wassermassen aber nicht aufhalten können. Maximilian Schäfer zeigte gleich am Sonntag mit der EB28 „3i“, was nach solch einem Tag, an dem im ganzen südlichen Namibia Gewitter gewütet haben, noch drin ist: Er nutzte die Möglichkeiten für einen 1200-km-Streckenflug (1000km-FAI-Dreieck)! Gestartet und gelandet wird, solange die Pfanne noch einen See bildet, auf der höher gelegenen „09 Hangar“. Das erfordert etwas mehr Organisation, aber die Grid Boys haben auch eine schnelle Landefolge im Griff. 

Palm trees and beach
The webcam in Bitterwasser no longer grants this view. The tropical thunderstorm that poured torrents over the lodge on Saturday evening not only turned the pan into a lake. The webcam flooded it so that it can only be replaced by a new one. For this reason there are no longer any current pictures from the palm alley.
However the water masses were unable to stop flight operations. Maximilian Schäfer showed on Sunday with the EB28 "3i" what is still possible after a day on which thunderstorms have raged all over southern Namibia: He used the opportunities for a 1200 kilometer distance flight (1000 k FAI triangle)! For the time the pan forms a lake take off and landings take place on the "09 hangar". This requires a little more organization but the grid boys also have a quick landing sequence under control.

 
Meteo: Besser vorbereitet PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Was macht man, wenn’s Wetter nicht passt? Man redet drüber. In der „Uni“ Bitterwasser nutzte Bernd Fischer vom TopMeteo-Team die Gelegenheit des Ruhetages, einem großen Publikum exemplarisch zu zeigen, wie man optimal strukturiert das Kartenangebot von TopMeteo für die meteorologische Streckenplanung nutzt. Schon der erste Schritt überraschte manchen, so simpel er auch ist. Denn nicht immer treffen die Vorhersagen das tatsächliche Geschehen, deshalb sucht selbst Bernd Fischer zu allererst mal den frühmorgendlichen Vergleich: Stimmen Satellitenbild und Wolkenvorhersage überein? Wenn schon die sich nicht decken, ist Skepsis angebracht
Neugierig machte Bernd Fischer mit dem Ausblick auf das, was im nächsten Frühjahr bei TopMeteo als neuer Service geboten wird: Dann lassen sich Streckenflüge über den unterschiedlichsten Karten (Bewölkung, Thermik, PFD) planen. Für jede Stunde (Foto) lässt sich nachschauen, wie es auf den Abschnitten des geplanten Fluges aussieht. Per Mausklick werden bei Bedarf Ausweichstrecken eingesetzt.
in der neuen Debriefing-Funktion analysierte Bernd Fischer Station für Station über dem jeweils zugehörigen Satellitenbild den 1400-km-Flug von Simon Briel, bei dem er dabei war.

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Das Dreieck spannt um Bitterwasser auf (fette Linie), der tatsächlich geplante Flugweg wird durch die blaue markiert. Schon um 11 Uhr UTC zeigen sich reichlich Gewitter. / The triangle spans around Bitterwasser (bold line), the actually planned flight path is marked by the blue one. Thunderstorms start to appear at 11:00 UTC.

Meteo: How you better prepare
What do you do when the weather is not right? You talk about it. In the "University" Bitterwasser Bernd Fischer from the TopMeteo team took the opportunity of the canceled day to show a large audience how to optimally use the TopMeteo range of maps for meteorological route planning. The first step surprised some, however it is so simple. Because the predictions do not always match the realities that's why Bernd Fischer compares them early in the morning: Does the satellite image and the cloud forecast match? If they don't coincide, skepticism is appropriate.
Bernd Fischer made curious with what will be offered as a new service at TopMeteo in spring: Then cross country flights can be planned using a wide variety of maps (clouds, thermal, PFD). For every hour you can check how it looks on the sections of the planned flight (photo). Alternative routes can be used at the click of a mouse.
And in the new debriefing function Bernd Fischer analyzed Simon Briel's 1400 km flight position by position over the associated satellite images.

 
Erinnerungen: Weihnachten 1975 PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Die Libelle kam per Linienflug nach Bitterwasser.

Über die Feiertage zum Segelfliegen nach Namibia, nach Bitterwasser? Das gab es schon 1975. Geboten wurde ein Zeltlager. An den Himmel zog eine Eintrommelwinde mit einem einfachen Farmdraht, alles andere war auf dem Sandboden der Pfanne sofort verschlissen. Richtig komfortabel wurde dagegen das Flugzeug nach Bitterwasser gebracht. Die Libelle fand Platz im Frachtraum eines Jumbos. Mit einem Einfachhänger ging’s vom Flughafen nach Bitterwasser.
Thomas Mosberger, heute ein Bitterwasser-Urgestein, war 13 Jahre später das erste Mal in Bitterwasser und erinnert sich auch da noch an ein eher wildes Lagerleben. 1988 gab es bereits die Rondavels, einfache Blechhütten. Man verfügte auch schon über einen Generator, um Kühlschränke zu betreiben. Das Kochen erfolgte in Eigenregie. Das alles mag man sich bei dem Komfort, den die Lodge heute bietet, kaum mehr vorstellen.

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Frühe Eintrommelwinde mit einfachem Farmdraht.

Memories: Christmas 1975
Over the holidays for gliding to Namibia, to Bitterwasser? That already was current in 1975. A camp was offered. A single drum winch pulled up to the sky with a simple farm wire, everything else was immediately worn out on the sandy bottom of the pan. In contrast the glider was brought to Bitterwasser in a really comfortable manner. The Libelle was placed in the cargo hold of a jumbo.
Thomas Mosberger, now a Bitterwasser veteran, was here for the first time 13 years later and still remembers a rather wild camp life. In 1988 there were already the Rondavels, simple huts. A generator was already available to operate refrigerators. Cooking was done on one’s own initiative. You can hardly imagine all this with the comfort that the lodge offers today.

 
Weihnachten in Bitterwasser PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

Bei 35 Grad im Schatten kommen für einen Mitteleuropäer so schnell keine weihnachtlichen Gefühle auf. Gefeiert wurde in Bitterwasser an Heiligabend trotzdem. Familienväter hatten dafür auch Frau und Kinder nachkommen lassen. Es wurde ein gemeinsames Fest für das Stammpersonal der Lodge und die Gäste. Das „Frohe Weihnachten“ machte dann nicht nur im Restaurant die Runde, es ging von Bitterwasser an die Angehörigen rund um den Erdball. Und hier sind alle Freunde des Segelflugzentrums eingeschlossen in die guten Wünsche.

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Christmas in Bitterwasser
At 35 degrees in the shade for a Central European there are no Christmas feelings. It was celebrated in Bitterwasser on Christmas Eve anyway. Family fathers had also had their wife and children come along. It was a joint celebration for the lodge's regular staff and guests. The "Merry Christmas" not only went around in the restaurant, it went from Bitterwasser to the relatives around the world. And here all friends of the glider center are included in the good wishes.

 
Zu Weihnachten ein 1400er PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Das ist Namibia: Heiligabend bescherte es Wolkenstraßen von Horizont zu Horizont. Das größte Weihnachtsgeschenk machte sich damit in Bitterwasser Simon Briel. Er setzte die Bedingungen mit einer EB 28edition in 9:05 Stunden Flugzeit in 1406 Kilometer Strecke um! Den Meteorologen, Bernd Fischer vom TopMeteo-Team, hatte er gleich mit an Bord.
Der Start um halb elf erfolgte Namibia-typisch noch bei Blauthermik und bei Arbeitshöhen von gerade einmal 1000 Meter über Grund. Nach gut 50 Kilometern waren aber schon die ersten Wolken erreicht. Den Nachbrenner zündete dann die Konvergenz entlang der Grenzlinie zwischen Kalahri und Namib. Auf der Nord-Süd-Strecke schnellte die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Basishöhen von 4500 Metern NN auf über 160 km/h hoch. Kurbeln hätte da nur aufgehalten. Die Konvergenz ging’s gleich dreimal auf Teilstrecken bis zu 400 Kilometer entlang. Am Abend musste für den Rückflug nach Bitterwasser nur noch die erlahmende Schauerlinie gequert werden, die sich den ganzen Tag schön östlich der Aufwindrennbahn gehalten hatte.
Viele andere Piloten in Bitterwasser nutzen den Tag ebenfalls für ihr Weihnachts-Tausender. Und Norbert Schlafke konnte am Abend Jubiläum feiern. Er schaffte seinen 50. 1000-km-Flug vin Bitterwasser aus.

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Simon Briels Weihnachtsgeschenk: 1400 Kilometer von Bitterwasser aus.

Christmas gift: a 1400 k flight
This is Namibia: Christmas Eve brought cloud streets from horizon to horizon. In Bitterwasser Simon Briel made himself the biggest Christmas present. He utilized the conditions with a EB 28edition in 9:05 hours flight time for a distance of 1406 kilometers. With him on board: the meteorologist Bernd Fischer from the TopMeteo team
The start at half past ten was typical of Namibia with blue thermal and working heights of just 1000 meters above ground. After a good 50 kilometers the first clouds were already reached. The convergence along the border line between Kalahri and Namib then ignited the afterburner. On the north-south track the average speed soared at base altitudes from 4500 meters above sea level to over 160 kph. Circling would only stop in these conditions. The convergence was part of the game for three times with legs up to 400 kilometers. In the evening for the return flight to Bitterwasser the slackening shower line had to be crossed which had stayed all day east of the racetrack.Many other pilots in Bitterwasser used the day for their Christmas 1000 k flight. And Norbert Schlafke could celebrate a jubilee in the evening. He succeeded to fly his 50th 1000 k flight from Bitterwasser.

 
Grüne Ader der Kalahari PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Grün schlängelt sich das Nossob-Tal durch die rotglühende Kalahari. Zurzeit glüht die Buschsteppe aber nicht nur, sie ist nach zwei Jahren Trockenheit geradezu ausgebrannt. Und was aus dem Cockpit und komfortabler Höhe wie ein saftig blühendes Flusstal aussieht, führt keinen Tropfen Wasser. Da ist jeder Regentropfen im Land hochwillkommen. Die Tierwelt im wildreichen Namibia ist aufgrund der Dürre schon rapide geschrumpft. Trinkwasser ist dabei für das Wild nicht einmal das Problem. Die bei Blauthermik gerne als Thermikauslöser angesteuerten Wasserstellen verhindern das Verdursten, dort versorgen Windrad-angetriebene Pumpen die Trinktröge fürs Vieh, an denen sich das Wild bedienen kann. Allerdings ist die gesamte Vegetation durch den abgesunkenen Grundwasserspiegel zum Erliegen gekommen. Die Tiere verhungern. Allein in den Trockenflusstälern ist ein wenig Grün erhalten geblieben. Dieses Grün wird jetzt teils als Notfutter geschreddert. Auch die Bitterwasser Lodge hat begonnen für seinen Game Park Futter (Heu) zuzukaufen.
Ein wenig hat es jetzt geregnet und in Bitterwasser müssen wir deshalb heute auf der höher gelegenen Hangarpiste starten. Der Nossob ist dann erneut nicht nur eine Auffanglinie, sondern wie oft die Marke, an der die Thermikwolken beginnen. Bei Blauthermik ist das Tal ein verlässlicher Auslöser für Aufwinde.

Green vein of the Kalahari
The Nossob valleymeanders through the red-hot Kalahari in green. At the moment the xeric shrubland is not only glowing it has almost burned out after two years of drought. And what looks like a succulent flowering river valley from the cockpit and comfortable height does not carry a drop of water. Every raindrop in the country is very welcome. Wildlife in Namibia has shrunk rapidly due to the drought. Drinking water is not even the problem for the game. The water points which are good thermal triggers prevent from thirst. Wind-powered pumps supply the drinking troughs for the cattle and the game. However, the entire vegetation has come to a standstill due to the lowered groundwater level. The animals are starving. A little green has been preserved in the dry river valleys alone. This green is now partly shredded as emergency feed. The Bitterwasser Lodge has also started to buy feed (hay) for its game park.
It has rained a bit now, so in Bitterwasser we have to start on the hangar runway today. The Nossob is then again not just good for navigation, but as often the line at which the thermal clouds begin. With blue thermal the valley is a reliable trigger for updrafts.

 
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