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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Gewächshaus PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

18.12.2017
Ein echter Geheimtipp für ein paar ruhige Minuten auf der Bitterwasser Lodge ist das hauseigene Gewächshaus. Wenn man hineingeht kommt man in eine kleine eigene Welt. Früh morgens ist das Licht besonders schön. Alles strahlt und ist in warme Farben getaucht. Über ein System aus Stelzen und Seile spannt sich ein feingewebtes Netz. Irgendwie fühlt man sich darunter wie zuhause. Alles ist ruhig. Die Sonnenstrahlen legen sich mild auf die Haut. Auch die Geräusche wirken gedämpft. Ein paar kleine Vögel fliegen herum. Die Beregnungsanlage versprüht ein angenehmes kühles Klima.
Ich treffe Christian. Er arbeitet schon seit zwei Jahren in Vollzeit in Bitterwasser und fühlt sich pudelwohl. Er liebt seine Arbeit. Besonders die Möglichkeit auch mal zu experimentieren. Neues zu versuchen. Welche Pflanze wächst neben welcher am Besten. Wie kann man besonders ökologisch anbauen. Christian führt mich herum und freut sich mir alles erklären zu können. Unglaublich wie viele unterschiedliche Gemüsesorten und Pflanzen hier wachsen. Denn, wenn man sich die Fotos der vergangenen Tage ansieht fällt einem schnell auf, dass in der Kalahari grundsätzlich nicht so viel Gemüse wächst. Natürlich ist Wasser der Schlüssel zum Erfolg. Dafür hat Bitterwasser Brunnen angelegt und ist damit völlig autark. Was dann noch zu einer erfolgreichen Ernte fehlt ist eine gute Ausbildung und Erfahrung. Davon hat Christian einiges zu bieten. Er hat eine spezielle Landwirtschaftsschule besucht und weiß genau was er tut. Trotzdem erzählt er mir, dass er sich wirklich über einen Wissenstransfer aus anderen Ländern freuen würde: „Natürlich weiß ich einiges über Pflanzen, aber ich weiß auch dass die Erde nicht stillsteht und dass es viele neue Erkenntnisse gibt. Ich würde mich freuen, wenn jemand vorbeikommt und mir etwas Neues zeigt. Vielleicht hat jemand eine gute Idee etwas zu verbessern. Ich freue mich wenn ich etwas lernen kann.“ Also vielleicht kommt ja jemand aus der Branche und hat tolle Ideen. Immer her damit.


The Bitterwasser greenhouse is a real insiders’ tip if you like to relax a bit. When you go in you step into another small world. Especially early in the morning the light is magnificent. Everything gleams and is spotlighted by warm colors. You’re standing right under a construction of wood where-over you find a fine net. Somehow it feels like home standing there. Everything is calm. Sunlight feels good on your skin. All sounds are muted. Some little birds are flying around. The irrigation system creates a nice, comfortable cool climate. 
I meet Christian. He works full time in Bitterwasser for two years now and he likes it a lot. He loves his work. Especially the possibility to do some experiments and being creative. Trying new things. Which plant is best next to each other. How to cultivate the most economic way. Christian shows me around and is happy to explain everything to me. Unbelievable how many different fruits and vegetables are growing here. If you have a look at the photos from the last few days it is for sure not many fruits are growing in the Kalahari. It’s obvious water is key. Bitterwasser has build some wells and is therefore completely self-subsistent. Only thing left to a successful harvest is good education and experience. Christian’s got it all. He visited some special agricultural classes and knows exactly what he’s doing. Nevertheless he would be pleased to have kind of a knowledge transfer: „Of course I know a lot about plants. But I also know that the earth is turning and that there are new things. I would love if someone would come and tells me the latest stuff. Maybe someone has a good idea to improve anything. I am happy if I can learn something new.“ So maybe someone is an expert and has anything to tell. Come and talk to Christian.

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Pfanne und Palme PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
17.12.2017
In den letzten Tagen war wieder für jeden was dabei. Das Wetter zeigt sich abwechslungsreich und macht spannende Flüge möglich. Wilfried Großkinsky schreibt passend dazu in seinem letzten OLC Kommentar: „13.Tag 1000km Camp Bitterwasser 2.Runde: Ein Tag mit allem, was Namibia wettermäßig zu bieten hat. Schwieriger Beginn, hohe Windgeschwindigkeiten auf dem 2.Schenkel, wunderbare Wolkenstraßen und eine Hammer Konvergenzlinie im Landesinneren bis in die Nacht. Diese Wetterextreme findet man sicher nur in Namibia. Bitterwasser bietet darüber hinaus noch den großen Vorteil der riesigen Pfanne, die bei solchen Extrem Wetterlagen ein hohes Maß an Sicherheit bei der Landung ermöglicht. Für Philipp wohl sein beeindruckendstes Flugerlebnis….!“
(https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6195262)

Ich kann Wilfried nur zustimmen! Teilweise sind die Wetterbedingungen schwierig vorherzusehen. Die Windrichtung kann sich bei Gewitterlagen schnell ändern und die Windgeschwindigkeiten sind teilweise sehr hoch. 30kts sind keine Seltenheit. Durch die Nahezu runde Pfanne kann immer perfekt ausgerichtet in den Wind gelandet werden. Außerdem gibt es auf der riesigen Pfanne keine Hindernisse und entsprechend keine Verwirbelungen des Bodenwindes. Auch wenn der Wind sehr stark ist, auf der Pfanne hat er eine konstante, laminare Ausrichtung. Das macht das Landen wirklich komfortabel und sicher.
Das gleiche gilt auch für die Startphase. Gerade wenn die Flugzeuge für große Strecken voll mit Wasser beladen sind, sind sie am Boden bei geringer Fahrt sehr anfällig für Seitenwind. In Bitterwasser wird immer, egal aus welcher Richtung der Wind kommt, gegen den Wind gestartet. Die Pfanne bietet aber auch noch einen weiteren Vorteil: Die Pfanne ist so groß, dass das gesamte Startfeld nebeneinander aufgebaut werden kann. Man muss also nie Angst haben, zu weit hinten zu stehen und einen guten Abflugpunkt zu verpassen. Jeder kann entspannt seinen Check machen und starten wenn alles bereit ist. Komplett ohne Hektik. Das sind Punkte, die die Sicherheit massiv erhöhen und in Bitterwasser einmalig sind.

Gestern hatten wir nicht nur super Wetter, sondern auch noch eine super Palmen Zeremonie. Carl „Charly“ Schönherr hatte bereits vor ein paar Tagen seine Palme geflogen. Gestern dann passten die Wetterbedingungen, um am Abend darauf anzustoßen und die Palme zu pflanzen. Sein OLC Kommentare dazu: „Traumtag direkt am Anfang: alle drei WP erreicht, obwohl es am Ende noch spannend wurde. Der letzte Punkt lag direkt vor einen Regenschauer mit fast 40 km toter Luft. Habe es trotzdem versucht und auf dem Rückweg dann noch einen sich neu entwickelnden Bart erwischt, der brachte so viel Höhe, dass ich mehr wusste wohin damit. Dies war aber nur aufgrund des tollen Fliegers möglich. @Günter: danke für den Flieger, es war ein Vergnügen, bin doch offene Klasse Pilot.“
(https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1100151016)


The last days we’ve had weather for everyone. It was richly diverse and made thrilling flights possible. Wilfried Großkinsky has written a felicitous remark on this in the OLC: „Day 13. of the 1000km Camp Bitterwasser 2.Round: A day with everything Namibia has to offer according to the weather. Difficult start, strong wind on the second leg, wonderful cloudstreets and a „Hammer“ convergenceline in the countries centre into the night. These extreme weather conditions you only find in Namibia. During landing Bitterwasser offers a high degree in safety due to its giant pan. Probably the most impressive flight for Philipp….!
(https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6195262)

I totally agree with Wilfried! Sometimes the weather is hard to forecast. The winddirection can change quickliy when thunderstorms are approaching and the wind speed gets up to 30kts. It is possible to land in the pan to any direction becuase it is nearly round like a circle. You don’t have any obstacles in the pan. It is perfectly flat. Therefore the wind flows without turbulence. So even if the wind is strong, on the pan it has a permanent speed and laminar flow. Landing is easy and safe!
That goes ditto for departures. Especially when the gliders are fully loaded with water for big distances, they are slow and sensitive for cross wind. In Bitterwasser you always start into the wind. The pan also has another advatage: the pan is that huge you can park the entire grid next to each other. SO you never have to be afraid missing the best spot for departure. Everyone can do the preflight checks and relax. Once you are happy to fly, you just go. Without any hurry. These are massive saftey reasons making Bitterwasser unique.

Yesterday we not only had great weather, we also had a great palm ceremony. Carl „Charly“ Schönherr did his palm flight a few days ago. Yesterday the weather was good to have the ceremony during sunset. His remark on the OLC: „A day like a dream right in the beginning: reached to all three waypoints even though the end of the flight was thrilling. The last WP was located directly in front of a rainshower, with 40km of dead air. Still tried it and got into a thermal on the way back. I could gain so much altitude that I didn’t know what to do with it. This was only possible becuase of the great glider. @Günter: Thank you for the glider. It was a pleasure, for me as a open class pilot.“
(https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1100151016)

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Wilfried and junior pilot Clemens are ready for departure

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CBs are approaching the airfield

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Strong wind is blowing through the palm alley

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Sky gets covered by massive clouds

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The widest grid in the gliding world

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Charly is happy planting his palm tree

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Baby palm tree is waiting to be planted

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Charly is digging a hole

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Palm tree gets into place

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Namibian people singing for Charly

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Spectacular sky for Charly

 
Clemens PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
13.12.2017
Clemens ist ein guter Typ. Immer gut drauf. Lacht viel. Fliegt viel. 2015 hatte er noch 300 Flugstunden - heute fliegt er in Bitterwasser und ist von 1000h nicht mehr weit weg. Das hat er natürlich seinem eigenen Ehrgeiz, aber auch der Unterstützung des OLC und auch Wilfried Großkinsky zu verdanken. Für 2017 stand ihm z.B. der Förder-Discus des OLC zur Verfügung. Den hat er ausgiebig genutzt. Und dann hat er auch noch den Bitterwasser Cup gewonnen und wurde von Rainer Hog nach Namibia eingeladen. Das war für Clemens ein einmaliges Erlebnis! Die Konstanz des Wetters hat ihn am meisten beeindruckt. In sieben Flugtagen sechs 1000er geflogen. Wenn man Deutschland gewohnt ist, ist das schon fast absurd.
Neben der Fliegerei war es für ihn mindestens genau so toll viele interessante Menschen kennenzulernen. Menschen die im Beruf viel Großes erreicht haben und dann in Bitterwasser trotzdem mit Thermikhut neben einem sitzen und gespannt zuhören wie man geflogen ist. Das man abends mit 5 - 7 jugendlichen am Tisch sitzt ist überhaupt nicht selbstverständlich. Es ist sagenhaft dass Wilfried diese Art der Förderung auf die Beine gestellt hat. Einmalig in der Welt. Für Clemens ist dieses Engagement ein riesiger Ansporn gewesen. Ohne diese Förderung hätte er es sich nie leisten können so moderne Flugzeuge fliegen zu können. Außerdem entsteht unter den jungen, deutschen Top-Piloten eine Verbindung die die gesamte Segelfluggemeinschaft bereichert. Die Erfahrungen, der Ehrgeiz - alles wird potenziert.
Gestern ist Clemens wieder zurück nach Deutschland gereist. Dort lebt, fliegt und arbeitet er in Bayreuth. Nebenbei betreibt er noch die Seite soaring.blog Die Seite soll in Zukunft noch richtig durchstarten und als Sammelstelle für Erfahrungsaustausch unter Segelfliegern dienen. Schaut mal rein!


Clemens is nice guy. Smiling all the time. He’s funny. He laughs a lot. He flies a lot. In 2015 he had 300h in his logbook - today he’s already flying in Bitterwasser like a pro and not far away from 1000h. You can attribute this to his ambition, but he also owes a lot to the support by the OLC und Wilfried Großkinsky. In 2017 he was given the OLC-Discus. He was flying that machine a lot. And now he was invited by Rainer Hog to come to Nambia because Clemens has won the Bitterwasser Cup. That was an outstanding experience! The consistency of Bitterwassers weather is remarkable. In seven flyable days he did six flights more than 1000 km solo and in the double seater. When you are used to fly in Germany this is almost absurd. Besides flying, to him it was as amazing to meet many interesting people. People that are doing great things in their jobs. In Bitterwasser they sit with you around the same table, wearing those soaring hats and listen carefully to your story about the last flight.
It is not a matter of course that you can enjoy your dinner with 5 - 7 junior pilots. It is fabulous Wilfried started this kind of support. It is unique worldwide. This engagement has been a great incentive to Clemens. Without this support he wouldn’t have been able to fly such modern gliders. Additionally you find a great connection with all the top junior pilots - this affects the entire gliding communtiy in Germany. The experience, the ambition - everything gets potentiated.
Yesterday Clemens was heading back to Germany. He lives, works and flies in Bayreuth. Besides his daily job he is running soaring.blog. The website shall become a platform for glider pilots to share their experience. Go have a look!

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Ehren-Palme PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
10.12.2017
Seit letztem Freitag gibt es wieder eine neue Palme in Bitterwasser. Doch diese Palme gab es nicht für 1000 km. Das ist nämlich nur die einfache Möglichkeit ;-) Eine ganz besondere Ehren-Palme gab es für Rudolf Lachenmann. Rudolf kam 1996 zum ersten Mal nach Bitterwasser und hat seit dem viele tolle Erinnerungen in Namibia sammeln können. Er erinnert sich noch gerne an die Anfangszeit zurück. Abenteuerliche Windenstarts mit einer ASW20 Turbo. Flüge ohne GPS.
Rudolf hat sofort seine Liebe für Bitterwasser entdeckt und sich als Aktionär beteiligt um den Fortbestand für kommende Generationen zu sichern. Er liebt die Internationalität. Das sich Menschen an diesem Ort, egal aus welchem Land sie kommen, über die Fliegerei austauschen und Freundschaften schließen.
Ihm liegt aber nicht nur der Flugplatz, sondern auch die Bevölkerung am Herzen. So unterstützt seine Stiftung den Hoachanas Children Fund und hilft dabei, dass junge Menschen eine gute Ausbildung und einen guten Start ins Leben bekommen.
Rudolf will helfen wo er kann. Das hat er nun seit Jahren in Bitterwasser bewiesen. Einer der Höhepunkte war nun, dass er seinen Nimbus 4 DLM der Bitterwasser Gemeinschaft überlassen hat. Ihm war einfach wichtig das Flugzeug in guten Händen zu wissen, für den Fall dass er irgendwann einmal nicht mehr fliegen kann. Vielen Dank an Rudolf und noch viele schöne Flüge!

Last friday we had another palm ceremony. But it's not an average 1000 km palm! No it is a palm for outstanding engagement! Rudolf Lachenmann has been flying in Bitterwasser for over 20 years now. He collected nice memories since then. Even today he loves thinking about the old days. He remembers adventurous winch launches and flights without GPS. Rudolf fell in love with Bitterwasser on the first sight and participated as shareholder immediately to keep this place alive for the following years. He loves to meet people from all over the world in Bitterwasser. Connecting, becoming friends. But he not only loves the airfield. He also cares a lot about the Namibian people. So his foundation is supporting the Hoachanas Children Fund as good as they can in getting education and starting into a proper life. Rudolf wants to help anywhere he can. He proved it for many years. One of his heydays is that he has given his Nimbus 4 DLM to the Bitterwasser group now. He wanted to be sure his glider is supporting a good idea, when he won't be able to continue flying any longer. So - tanks a lot Rudolf and many happy landings!

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Luzaan PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
07.12.2017
Jeder, der in diesem Jahr nach Bitterwasser kommt, wird von einem freundlichen Lächeln begrüßt. Dieses Lächeln gehört Luzaan. Eine junge, sympathische namibische Frau, die perfektes Deutsch beherrscht.
Vor ein paar Jahren hat sie ihren ersten Job an der Bitterwasser Rezeption begonnen. Das war ihr erster Job überhaupt und war für sie wie eine Verwandlung vom kleinen Mädchen zur Frau. Heute arbeitet sie in Bitterwasser als Ansprechpartnerin und Kontaktperson für die Gäste. Sie vermittelt zwischen Belegschaft und Management. Im Prinzip macht sie einfach alles was gerade so gemacht werden muss. In den letzten Tagen war das z.B. die Deko. Die ist jetzt in Richtung Weihnachten getrimmt. Wenn ein Gast ein Problem mit der Namibischen Handykarte hat - Luzaan hilft. Wenn mal der Koffer bei der Airline verloren geht - Luzaan hilft. Und wenn man Nachmittags noch mal Hunger auf Müsli hat - Luzaan kümmert sich und sorgt dafür dass sich alle wohlfühlen.
Ursprünglich stammt Luzaan aus einem kleinen Ort in der Nähe von Marienthal. Das ist ungefähr eine Stunde mit dem Auto entfernt. Nachdem sie die Schule abgeschlossen hatte, ging es für sie erstmal nach Windhuk. Studium. Leider musste sie ihre Zeit an der Uni schon nach einem Jahr beenden, weil die Kosten einfach zu hoch gewesen sind. Trotzdem hatte die Zeit in Windhuk natürlich auch gute Seiten. Irgendwann bekam sie eine Zeitung in die Hand und las die Anzeige einer Au Pair Agentur. Dort bewarb sie sich und war dann kurz darauf in Deutschland. Ein Jahr lebte sie in der Nähe von Ulm. Dieser Perspektivenwechsel hat ihr den wirklichen Wert ihres Lebens in Namibia gezeigt. Sie wusste vorher nicht viel über Deutschland. Das was man in Namibia vom Leben in Deutschland weiß beschränkt sich größtenteils auf Fotos und Berichte in Hochglanzmagazinen. Und tatsächlich hat Luzaan in Deutschland einen hohen Lebensstandard kennengelernt. Aber sie hat gleichzeitig auch etwas anderes gelernt: dieser Lebensstandard ist nicht umsonst und er kostet kein Geld. Er wird oftmals mit Sorgen, und verlorener Lebensfreude bezahlt. Auch wenn es den Anschein hat, die Menschen in Namibia hätten nicht viel - so sind sie doch reich an Lebensfreude und Glück. Luzaan weiß die Vorzüge ihres Lebens in Namibia sehr zu schätzen! Sie liebt es ihre Familie um sich zu haben. Sie liebt es ihre Kinder aufwachsen zu sehen. Überhaupt liebt sie die Freiheit des Lebens und genau das findet sie in Namibia und ist hier deshalb Glücklich und zufrieden.
Was sie wirklich jedem wünscht, ist wenigstens einmal die eigene Heimat verlassen zu können. Auch wenn es nicht leicht ist, erst dieser Perspektivenwechsel zeigt einem wer man ist, wo man her kommt und wo man hingehen möchte um glücklich zu sein. Und das kann auch das kleine Dorf in der Kalahari sein!


Everyone coming to Bitterwasser this year gets a warm welcome by a nice smiling face. This smile belongs to Luzaan. A young Namibian lady who speaks perfect German. Luzaan comes from a small village close to Marienthal, about one hour drive by car from Bitterwasser.
After graduating from school Luzaan went to university in Windhoek. Unfortunately the costs were too high so she had to quit after one year. But anyway she was lucky she found an advertisement for an au pair agency. She applied and finally had the chance to go to Germany from 2004 to 2005. This was a major experience in her life. With this change of perspective she was able to realise what's really worth in live.
What people in Namibia know about life in Germany is about luxury they only know from magazines and tv shows. And she really got to know a high standard living. But at the same time she learned something else: that this high standard living is not for free. And the price is not of money. Often you have to pay with fear and lost appetite for life. Even though it may appear as if people in Nambia don’t have much - they are rich in happiness and love. Luzaan really knows the benefits of her Namibian lifestyle. She loves to see her family without making dates two weeks in advance. She simply loves the freedom of live and she finds that in Nambia. So she really is happy and satisfied.
Today she is working as contact between guests, staff and management. Luzon takes care for every guest and does anything to keep them happy. If you have problems with your mobile phone - Luzaan is there to help. If your luggage gets lost at the airlines - Luzaan keeps track and helps you. And even if you want to have your beloved Müsli in the afternoon - Luzaan will organize it.
Luzaan wishes that everyone can leave their home at least one time. Even if it’s hard to realise, only this change of perspective tells you who you are, where you’re from and where you want to go to find happiness. And this can also be a small village in the Kalahari.


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Luzaan with her husband and children.

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Luzaan in the church on the day of her childrens baptism

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Luzaan and her child Amira in the church.

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Luzaan and her daughter Amira

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Dagmar, Rodrik, Rainer and Luzaan after the baptism of Luzaans children.


 
100000 km PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
04.12.2017
Gestern wurde in Bitterwasser ein weiterer Meilenstein der Saison erreicht. 100 x 1000 km Flüge stehen bereits im Hauptflugbuch! Wahnsinn! Das wurde mit einem Sprung in den Pool gefeiert. Angemessen bei den Temperaturen in Namibia. Zeit zum Ausruhen gibt es trotzdem nicht. Alleine an diesem Wochenende haben uns einige Piloten verlassen und 14 neue sind angereist. Bemerkenswert bei den Abschiedsreden: es wird immer wieder die excellente Arbeit unserer Starthelfer sowie des gesamten Orga-Teams hervorgehoben, die unermüdlich im Einsatz sind. Das Dankeschön geben wir natürlich gerne weiter.

Yesterday we have reached another milestone of this years season: 100 flights over 1000 km! Awesome! It was celebrated jumping in to the pool. Good idea with these temperatures. Nevertheless there’s no time to relax. Many pilots were leaving at the weekend and 14 new arrived. What’s remarkable about the farewell speeches: everyone praises the work of our Airfield Crew. These guys are working very hard making the pilots holidays very comfortable. The organisation-team is mentioned as well quite often. We will forward these „thank you“ to everyone.

OLC

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Wolkenstraßen PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
01.12.2017
Bitterwasser hat seine maximal Auslastung erreicht. Die Lodge ist komplett ausgebucht. Gestern hatten wir top Flugbedingungen. Hohe Basis. Starke Thermik. Schnelle Linien bis zum Horizont. Im OLC findet ihr alleine 25 1000er aus Bitterwasser. Es war komfortabel zu fliegen. Keine Gewitter, keine Abschirmung. Am Abend war dann jeder Tisch im Restaurant umgeben von glücklichen Piloten und Gesprächen über die vergangenen Flüge.
Das Wetter für heute sieht etwas herausfordernder aus. Mal sehen was passiert.


Bitterwasser has reached its peak. The lodge is fully booked. Yesterday we had great conditions. High cloudbase. Strong thermals. Fast lines to the horizon. You find 25 flights over 1000km from Bitterwasser. It was very comfortable to fly. No thunderstorms, no cloud cover. In the night every table in the restaurant was surrounded by happy pilots talking about their flights.

Todays weather seems to be a bit more challenging. We’ll see what’s happening.

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1000! PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
29.11.2017
Der gestrige Wetterbericht hat gut gepasst. Es gab endlich wieder echter Bitterwasser-Renn-Wetter. Schaut einfach mal in den OLC. Dort stehen alleine 18! Flüge über 1000 km von Bitterwasser aus.
Heute scheint es etwas schwierig losgegangen zu sein. Bei "spot the gliders" war gut zu beobachten, dass es scheinbar nicht leicht war die ersten guten Aufwinde zu finden. Mal sehen was unsere Piloten daraus machen.
Falls ihr schon genug 1000 km Flüge im Flugbuch habt, ist es vielleicht mal Zeit für etwas anderes. Eine Runde in der Cessna könnte genau das richtige für den Nachmittag sein. Einfach zur nächsten Lodge rüberspringen und eine kühles Getränk zu sich nehmen. Die Gegend um Bitterwasser ist einfach perfekt dafür. Es gibt viele Lodges und einige davon haben ihre eigene kleine Piste.

Yesterdays weather forecast was right. It was Bitterwasser racing weather. Just have a look into the flight logs on OLC. There have been 18! flights more than 1000km from Bitterwasser.
Today we could see on "spot the gliders" that finding the first good thermal wasn't easy. Let's see what the pilots can do with it.
If you already have enough 1000km in your flight log, you might be looking for something else. Having a ride in a Cessna could be the right thing in the afternoon. Just hop over to a lodge near by and have a drink or two. The Bitterwasser region is just perfect to do some short trips. There are many lodges and most of them have their own airstrip.

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Alle unterwegs PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
28.11.2017
Das Wetter für heute sieht seht gut aus. Endlich wieder Bitterwasser-Wetter! Es entwickeln sich bereits die ersten Cumulus Wolken. Derzeit steht nur noch ein Flugzeug am Boden. Wie ich schon sagte - das Mittagessen in Bitterwasser ist sehr gut! Also erst essen und dann das Feld, in perfekt entwickeltem Wetter, von hinten aufrollen ;-)

Obwohl der gestrige Wetterbericht nicht besonders gut war, hatten wir dennoch einige große Flüge. Die „kleinsten“ Strecken bewegen sich um 600 km und es gab sogar sieben Flüge über 1000km im OLC.

Ladet euch noch die Instagram App auf Handy und verpasst nicht unsere Instagram-Story!

Todays weather forecast is very promising. It seems as if we have typical Bitterwasser weather again. We already have some cumulus clouds in our area. Only one glider is still on the ground. As I said - lunch is very good at Bitterwasser. So eat first, than fight your way through the pack in perfectly developed weather ;-)

Although yesterdays weather hasn’t been forecasted too good, we had numerus big distance flights. You can find some 600km flights and even seven 1000 km flights on OLC.

Don’t miss our Instagram Story and get the app for your mobile phone to see what is going on!

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Photo: Stolze

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Photo: Stolze

 
Hauptsache es macht Spaß! PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
26.11.2017
Die vergangenen beiden Tage waren verhältnismäßig moderat verglichen mit Namibischem Hammerwetter. Freitag hatten wir zwei Flüge mit mehr als 1000 Punkten. Trotzdem hatten alle Piloten ihren Spaß. Nicht für jeden ist das Ziel 1000km im OLC stehen zu haben. Für einige ist es z.B. ein Ziel den Gamsberg zu erreichen, um von dort den weiten Blick in die Namib-Wüste zu genießen. Gestern Abend hättet ihr dabei sein müssen! Wir hatten ein großes Barbecue und einen richtig guten Eintopf. Eine Art Gulasch oder Fleischtopf, der den ganzen Tag in einer Rotweinsoße, auf offenem Feuer, vor sich hin gekocht hat. Wenn ihr uns auf Instagram folgt, hattet ihr die Chance ein paar Fotos davon in unserer Story zu sehen.
Heute ist wieder ein vielversprechender Tag. PFD liegt um 600km. Einige Flugzeuge sind bereits gestartet. Die anderen starten nach dem Mittagessen. Gute Idee - denn das Essen in Bitterwasser ist top!

Last two days have been quite moderate compared to Namibian "Hammerwetter". On friday we had two flights more than 1000 points. But pilots were having fun anyway! There are not only 1000km OLC pilots flying in Bitterwasser. Some pilots goal for example is to fly to the Gamsberg, having a great view into the wide open Namib desert. You should have been here yesterday night. We had a great barbecue and an awesome stew, cooked in a huge pod over the day. If you follow us on Instagram you had the chance to see a couple of photos in our story.
Today is another promising day. PFD is around 600km. Some gliders are already airborne. Some will depart after lunch. Smart idea - because lunch is great here in Bitterwasser!






















 
Jeremias PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
24.11.2017
Jeremias ist jemand auf den man sich verlassen kann. Wenn man ein Problem hat, egal was - einfach nach Jeremias fragen und er hilft. Jeremias arbeitet bereits seit 18 Jahren für die Bitterwasser Lodge. Dieser Ort bedeutet alles für ihn. Es ist wie sein Zuhause. Aus dem Grund kümmert er sich rührend um alles. Hauptsächlich arbeiten er und seine Crew eng mit den Piloten zusammen: sie transportieren die Flugzeuge an den Start, helfen beim Check und holen die Flugzeuge nach der Landung wieder ab. In der Zwischenzeit kümmert er sich um die Fahrzeuge und um die Flugzeuge die gerade nicht fliegen. Jeremias hat immer ein Lächeln im Gesicht und ist für jeden Spaß zu haben. Er ist dankbar für alles was er durch Bitterwasser erreicht hat. Er hat viele interessante Menschen kennengelernt und hatte im vergangenen Jahr die Chance Deutschland zu besuchen. Das war eine außergewöhnliche Erfahrung für ihn. Einen anderen Teil der Erde zu sehen ist etwas, dass nur wenige Menschen in dieser Region erleben.

Jeremias is a man to rely on. Whenever you have any problem - just ask for Jeremias and he will help. Jeremias is working in Bitterwasser for 18 years now. Bitterwasser means everything to him. He loves this place so much. To him Bitterwasser is like home. And therefore he cares about it a lot. He takes care for everything. He mainly is in charge with his airfield crew to rig the gliders, tow them to the start line and take them back after landing. In the meantime he cares for the airfield cars, and gliders not flying. Jeremias is always smiling and good to have fun with. He is very thankful Bitterwasser changed his life. He got to know many interesting people and had the chance to go Germany last year. It was an exceptional experience to him. Seeing another part of the world is something just a few people can do in this region.

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