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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Das unglaubliche Fast-Tausender PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Simon Briel hier mit Markus Uhlig (hinten) an den Controls der EB 38edition "3i".

Da fielen die meisten Bitterwasser-Piloten vom Glauben ab, als sie am Abend sahen, dass Simon Briel fast 930 Kilometer aus dem Tag herausgeholt hatte. Die meisten von ihnen hatten früh aufgegeben und es vorgezogen, den Nachmittag in der Lodge am Pool zu verbringen. Gut zwei Stunden hatten sie sich bei maximal 1000 Metern über Grund in Blauthermik vorangekämpft, mancher hatte mit Motor eine Außenlandung verhindern müssen. Erschwerend zerrissen Windscherungen die Aufwinde und zum schweißtreibenden Stress herrschten im Cockpit Saunabedingungen. Aber es war trotzdem nicht heiß genug, um der Thermik zu größeren Höhen zu verhelfen. Simon Briel zu seinem Flug: „Zwei Stunden lang bin ich von Landefeld zu Landefeld geflogen.“ Und wäre es vor Gobabis, wo die Landemöglichkeiten wirklich rar werden, nicht auf 1500 Meter gegangen wäre und dann auch der Anschluss an die Wolken gefunden, „wäre ich auch umgekehrt“, erklärte ASH-26-Pilot später. Nach einem Schnitt von nur 40 km/h herrschte dann Namibia-Wetter. Simon Briel „Dann gleich auf 170 km/h, das war schon Wahnsinn.“ Am SWA-Knie regneten die Wolken bereits aus, deshalb ging’s unter ausgeprägten Linien über 260 Kilometer nach Südosten, nach Botswana hinein und auf diesem Streifen wieder zurück. Für den Rückflug von Gobabis nach Bitterwasser war dann unter abschirmenden Wolken wieder Vorsicht angeraten.

The incredible almost thousand kilometer
Most pilots first didn’t believe it: Simon Briel had got almost 930 kilometers out of the day. Many had given up early and preferred to spend the afternoon at the pool. They had fought for a good two hours at a maximum of 1000 meters above ground in blue thermals, some had had to prevent an external landing with a motor. At the same time wind shear tore the updrafts. Sauna conditions in the cockpit exacerbated the sweaty stress. But it was still not hot enough to raise the thermals. Simon Briel: "I flew from outlanding field to outlanding field for two hours." And if it hadn't been for 1500 meters above ground before Gobabis, where the landing opportunities are really rare, and then found the connection to the clouds, "I would have turned", the ASH-26 pilot explained later. After an average of only 40 kph, Namibia weather prevailed. Simon: "Then straight to 170 kph, that was stunning." The clouds were already raining before the SWA knee, so he flew over 260 kilometers under distinctive lines to the southeast, to Botswana and back along this line. For the return flight from Gobabis to Bitterwasser caution was advised again under shielding clouds.

 
Der Mann von der Repair Line PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Wer könnte noch fliegen in Bitterwasser, gäbe es Paul nicht? Das Betreiben von Eigenstartern in der Wüste stellt härteste Anforderungen an die Motoren. Schon der Start beginnt in 1300 Meter Höhe bei Temperaturen über 30 Grad Celsius in einer staubbelasteten Atmosphäre. Die Vibrationen der Zweitakter stellen dazu jede Kabelverbindung und Befestigung in Frage. Verliert bei Einspritzern der Außenlufttemperaturfühler den Kontakt, stellt der Motor den Betrieb ein. Gut, dass es da in der Bitterwasser-Crew Paul Schneider gibt, der bei Reparaturbedarf immer schnell sagen kann, wo der Fehler steckt und Abhilfe schafft. Zeit zu entspannen hat er in seinem Arbeits-Urlaub nicht. Seit Anfang November steht fast täglich ein neuer Kunde mit seinem Flugzeug in der Repair Line. Gut wenn dann für Eigner und Charterer der Urlaub weitergehen kann wie geplant. Jetzt ist aber auch für Paul Urlaub angesagt. Es geht zur Freudin nach Neuseeland.

The man from the repair line
Who could still fly in Bitterwasser if there were not Paul? The operation of self-launcher in the desert places the toughest demands on the engines. Already the start begins at an altitude of 1300 meters at temperatures above 30 degrees Celsius in a dust-laden atmosphere. The vibrations of the two-stroke engine put every cable connection and fastening into question. If the outside air temperature sensor loses contact the engine stops operating. It's a good thing that there is Paul Schneider in the Bitterwasser Crew who can always quickly tell where the error is and can remedy it. He doesn't have time to relax on his work vacation. Since the beginning of November almost every day a new customer has been on the repair line with his plane. But now Paul is also on vacation.

 
Uni Bitterwasser PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Wie geht’s weiter im Segelflug? Im Segelflugzentrum Bitterwasser wird die Frage auf hohem Niveau behandelt. Gleich zwei Professoren stellten sie jetzt mit Vorträgen, und man konnte schon den Eindruck bekommen, man sitze nicht im Restaurant der Lodge sondern in Vorlesungen an einer Hochschule. Prof. Alfred Ultsch warb fürs Mitmachen bei der Grundlagenforschung zur Meteorologie. Er zeigte, wieviel sich aus den Aufzeichnungen der Flüge, den igc-files, über die Thermik herausfinden lässt, die eben nicht das wohlbekannte Wetterphänomen ist, wie es viele annehmen.
Professor Loek M. Boermans, mit dessen Profilen viele moderne Segelflugzeuge unterwegs sind, berichtete über seine Auslegungsarbeiten für das neue Flugzeugprojekt von Manfred Dick. Die Profile des Tragflügels hat Loek M. Boermans für minimalen Profilwiderstand bei allen Auftriebsbeiwerten und relevanten lokalen Reynoldszahlen ausgelegt. Die Auftriebskurve zeigt im Langsamflug kein Plateau, wie dies noch bei vielen neuen Profilen der Fall ist, was gerade beim Kurbeln zu Irritationen führt, weil man sehr langsam fliegen kann, damit aber nicht mehr den Auftrieb sondern nur noch den Widerstand erhöht. Der Flügel erhält Winglets und einen elliptischen Grundriss, dessen induzierter Widerstand bei allen Geschwindigkeiten (Auftriebsbeiwerten) um 0,5 Prozent unter dem absoluten Minimum (nach Munk) liegen soll. Dem Flügel-Rumpf-Übergang des Doppelsitzers mit geräumig ausgelegtem Cockpit mit side-by-side Anordnung der Sitze hat Boermans besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Nach seinen jüngsten Erkenntnissen wird man hier wahrscheinlich eine etwas ungewöhnlich gestaltete Einschnürung zum Leitwerksträger sehen.

University Bitterwasser
What's next in gliding? The question is dealt with at a high level in Bitterwasser. Two professors gave lectures, and one could get the impression that one was sitting in lectures at a university. Prof. Alfred Ultsch promoted the participation in basic research on meteorology. He showed how much can be found out from the flight recordings, the igc files, about thermal lift, which is not the well-known weather phenomenon as many assume.
Professor Loek M. Boermans, whose profiles are used by many modern gliders, reported on his design work for Manfred Dick's new glider project. Loek M. Boermans designed the profiles for minimal profile drag at all lift coefficients and relevant local Reynolds numbers. The lift curve does not show a plateau in slow flight, as is the case with many new profiles, which leads to irritation when circling, because you can fly very slowly, so that it no longer increases lift but only increases drag. The wing with winglets has an elliptical plan form, the induced drag of which should be 0.5 percent below the absolute minimum (according to Munk) at all speeds (lift coefficients). Boermans paid particular attention to the wing-fuselage junction of the double-seater with a spacious cockpit for side-by-side arrangement of the seats. According to his latest findings, you will probably see a somewhat unusual wing-fuselage combination.

 
Im Sandkasten der Namib PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Heute ist kein typischer 1000-km-Tag, hieß es nach dem Wetterbriefing. Die ersten Wolken sollten im Nordwesten von Bitterwasser entstehen und schnell ausschauern. Nach Süden entlang der Grenze zwischen Kalahari und Namib wurden bis in den Nachmittag „harmlose“ Cumuli versprochen. Gegen 17 Uhr sollte man aber im Bereich von Bitterwasser zurück sein, um nicht von Schauern oder Gewittern zur Flucht zu einem Ausweichplatz gezwungen zu werden.
Es wurde ein spannender Tag. Mit nur 1000 Metern Arbeitshöhe mussten die ersten 70 Kilometer nach Nordwesten in Blauthermik erkämpft werden. Dann zogen die Wolken bis über 4000 Meter MSL und erlaubten den schnellen Vorflug ohne Kurbeln. Vor den Schauern wurde kehrt gemacht und Kurs nach Süden aufgenommen. Hier tat sich nach kurzem Slalom um Regenvorhänge ein Wolkenhimmel auf, wie man ihn sich nur wünschen kann. Die Wolkenstraßen reichten bis weit in den Sandkasten der Namib! Ein Naturerlebnis ohnegleichen!
Und die Nervenstarken, die den Tag voll ausreizten, bekamen zum Abschluss noch ihr Herzschlag-Finale. Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang blockierte ein Sandsturm die Pfanne von Bitterwasser. Sicht null. Der offene Weg zum Ausweichplatz Mariental musste dann aber doch nicht eingeschlagen werden. Und Simon Briel zeigte mit 1100-OLC-Kilometern, dass ein nicht typischer 1000-km-Tag ganz schön Potenzial haben kann.

Today in the sandbox of the Namib
"Today is not a typical 1000 k day," Wilfried Großkinsky explained this morning. The first clouds were to develop in the northwest of Bitterwasser and were to over develop quickly. To the south along the border between Kalahari and Namib cumuli were promised until the afternoon. At around 5 p.m. one should be back in the area of Bitterwasser so that showers and thunderstorms do not force you to brake out to an alternative landing site.
It was an exciting day. With a working height of only 1000 meters, the first 70 kilometers to the northwest had to be fought in blue thermals. Then the clouds allowed the fast flight in straight lines. On track towards the south a sky of clouds opened up as one could wish for. The cloud streets reached far into the sandbox of the Namib! A unique experience of nature!
And the fearless pilots who took full advantage of the day got their nerve-racking final. At landing time, half an hour before sunset a sandstorm blocked the pan of Bitterwasser. Zero visibility. Just before last light the escape route to the alternative airfield of Mariental did not have to be followed. And with 1100 OLC kilometers Simon Briel showed that a non-typical 1000 k day can have a lot of potential.

 
Wolken locken nach Norden PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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1100 er von Lukas Blattmann. Unter der Wolken begann das unbeschwerte Dahinrasen.

Spannend wird’s ja erst, wenn einem nicht gleich alles zufällt. In Bitterwasser sorgt das Wetter zurzeit dafür, dass es nicht langweilig wird. Traumhaft schönen Wolkenhimmel bietet es erst weit im Nordosten des Segelflugzentrums. Bis dahin ist Blauthermik angesagt, für den Rückweg nach Bitterwasser ebenso. Die meisten Piloten schreckt das nicht, denn einmal unter den Wolken ist geradezu unbekümmertes Dahinrasen angesagt. Und dann werden in den nur acht zur Verfügung stehenden Thermik-Stunden Strecken über 1100 Kilometer absolviert. Gestern gelang das Lukas Blattmann im 1000-km-Trainingscamp mit dem Ventus 3 von Wilfried Großkinsky. Trotz frühem Start bei der Auslösetemperatur für Aufwinde bis 1000 Meter über Grund erreichte er die Wolken nach rund 150 Kilometern mit einem guten 100er Schnitt. Auf Teilstrecken bis zu 270 Kilometer unter den nicht einmal ausgeprägten Aufreihungen waren es dann 180 km/h! Das einzige Problem hier: Im Sog der hohen Cumuli nicht über Flugfläche 145 (rund 4500 m) in verbotenen Luftraum zu geraten.
So imposant 4500 Meter Flughöhe klingen, im nördlichen Namibia sind das knapp 3000 Meter über Grund. Tief möchte man über diesem von nur wenigen Straßen durchzogenen Buschland eigentlich auch nicht sein. Die Gefahr bestand an den letzten Tagen nicht, auch schauerten die Wolken wie sonst nicht schon am frühen Nachmittag aus. Dafür war dann aber für den Rückflug über rund 200 Kilometer durchs Blaue wieder Spannung angesagt.

Clouds lure nort
It only gets exciting when you don’t get everything right away. In Bitterwasser the weather currently ensures that it doesn't get boring. It is only in the north-east of the glider center that the sky is beautiful cloudy. The way to this region is tricky with only blue thermals as is the way back. Most pilots are not afraid of this because undisturbed speeding under the clouds is in sight. So it’s possible to cover distances of over 1,100 kilometers. Yesterday Lukas Blattmann succeeded in the 1000 k training camp with the Ventus 3 from Wilfried Großkinsky. Despite an early start at the release temperature for lifts up to 1000 meters above ground he reached the clouds after about 150 kilometers with an average of 100 kph. On legs up to 270 kilometers under the not even pronounced line-up he achieved 180 kph! The only problem here: in the pull of the high cumuli not to get into the prohibited airspace above flight level 145 (around 4500 m).
An altitude of 4500 meters sounds impressive but in northern Namibia that means almost 3000 meters above ground. You don't really want to be low above this scrubland which is only crossed by a few roads. This risk didn’t exist in the last few days, nor did the clouds developed into showers in the early afternoon. But then there was thrill of the flight over about 200 kilometers through the blue back to Bitterwasser.

 
Das große Briefing PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Strecken-Briefing von Guy Bechtold und Wilfried Großkinsky. Da schauen den Experten gerne viele über die Schultern.

Wann geht’s los? Gibt es Wolken? Wo steht die beste Thermik? Können Linien in die Streckenführung eingebaut werden? Um 9 Uhr morgens erklärt Michael Stoltze im Bitterwasser-Briefing die Welt. Auf Basis der detaillierten Vorhersagen von TopMeteo gibt er ein klares Lagebild für den großen Segelflugraum Namibia und das angrenzende Botswana. Eigentlich sollte dann schon alles klar sein. Aber kann man nicht den Experten noch etwas abschauen? Wie legen die ihre Strecken an, um das Tagesmaximum herauszuholen? Da schauen dann nicht nur die Junioren des 1000-km-Trainingscamps den Langstreckenspezialisten Wilfried Großkinsky und Guy Bechtold über die Schultern. Es ist eine Community. Wilfried Großkinkys Credo: „Wir fliegen zusammen.“ Nicht Fläche an Fläche, aber in Funkverbindung. Und es ist schon gut, beim abendlichen langen und sich oft sehr zäh hinziehenden Endanflug ins Blaue von einem Vorausfliegenden zu erfahren, dass dort irgendwo über der Kalahari der Bart steht, der das Heimkommen sichert.

The big briefing
When can we start? Are there clouds? Where are the best thermals? Can lines of lift be used? At 9 o'clock in the morning Michael Stoltze explains the world in the Bitterwasser briefing. On the basis of the detailed forecasts of TopMeteo he gives a clear picture of the situation for the big gliding area in Namibia and the adjacent Botswana. Actually, then everything should be clear. But can one learn from the experts a bit more? How do they plan their routes to get the daily maximum? Not only the juniors of the 1000 km training camp then look over the shoulders of the long-distance specialists Wilfried Großkinsky and Guy Bechtold. It is a community. Wilfried Großkinkys Credo: "We fly together." Not wing tip to wing tip but in radio connection. And it's a good thing on the most long and often very tough final glides into the blue to find out from a forerunner, that there somewhere over the Kalahari is the thermal which ensures coming home.
 
Senioren-Team und viel Innovationskraft PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Biggo Berger (vorn) und Manfed Dick in Bitterwasser.

In Bitterwasser kommen Piloten zusammen, die anderswo schwerlich gemeinsam ins Cockpit finden. Jetzt teilten sich zwei Schwergewichte des Segelflugs ein Arcus-Cockpit: Biggo Berger, mit annähernd 70 Jahren immer noch ein wichtiger Ansprechpartner bei Schempp-Hirth in Kirchheim/Teck, und Manfred Dick, vor 40 Jahren, 1979, in Bückeburg jüngster Deutscher Meister in der Offenen Klasse. Sein Flugzeug damals: der Nimbus 2 „EP“, das gräfliche Förderflugzeug von Lady Enid Paget. Nach Klaus Holighaus war der (damals) Aachener Manfred Dick der Zweite, dem ein 1000-km-Flug in Deutschland gelang. Nach vielen Jahren Pause hat er jetzt wieder zum Segelflug zurückgefunden und begnügt sich in seiner Segelflugrenaissance nicht mit Pilotenaufgaben. Seit gut einem Jahr verfolgt er das Projekt eines Hochleistungssegelflugzeugs mit Elektroantrieb, mit dem sich auch bequem reisen lässt. Für die Entwicklung dieses Doppelsitzers mit nebeneinanderangeordneten Sitzen hat Manfred Dick ein aufstrebendes und in Sachen Elektroantrieb bereits erfahrenes Ingenieurbüro, Professor Loek M. Boermans für die aerodynamische Auslegung und einen bezüglich Segelflugzeugbau noch relativ jungen Hersteller zusammengebracht. Jetzt kommt es darauf an, die Investoren für das Projekt zu werben. Vielleicht ist in einer der nächsten Bitterwasser-Seasons dann das neue Flugzeug schon dabei.

Senior team and a lot of innovation
In Bitterwasser soaring center pilots come together who hardly find their way into a two seater elsewhere. Now two heavyweights of gliding shared an Arcus Cockpit: Biggo Berger with nearly 70 years still an important contact at Schempp-Hirth in Kirchheim /Teck and Manfred Dick, 1979 youngest German Champion in the Open Class, who after many years break has returned to gliding. Manfred Dick is content in his gliding renaissance not only with pilot duties. For more than a year he has been pursuing the project of a high performance electric powered glider which also makes traveling comfortable. For the development of this two-seater in side-by-side configuration he has brought together a young engineering firm already experienced in electric propulsion, aerodynamics professor Loek M. Boermans and a not-so-well-known manufacturer. Perhaps in one of the next Bitterwasser seasons the new glider is already there.
 
Aus dem Stand über 1100 Kilometer PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

Erster Start auf einem neuen 18-m-Flugzeug nach nur einer Ein-Tages-Einführung in den Streckenflug in Namibia und gleich 1100 Kilometer abreißen? Unmöglich? Im 1000-km-Trainingscamp von Wilfried Großkinsky ist Mike Bauer (23) das jetzt gelungen. Mit dem fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft Clubklasse im Sommer in Zwickau war Mike Bauer unter den insgesamt 44 Teilnehmern der beste Junior. Für den noch in der Berufsausbildung und im Studium steckenden LS4-Piloten war das ein toller Erfolg, zu dem es als Sahnehäubchen von Wilfried Großkinsky die Einladung zum 1000-km-Trainingscamp nach Bitterwasser gab. Jetzt in Namibia ging Mike Bauer gleich in die Vollen. Am ersten Tag lernte er mit Wilfried in der EB28 große Teile von Namibia kennen, die Landschaft und die Besonderheiten der Thermik. Schon am zweiten saß Mike im Ventus 3, um das Gelernte umzusetzen. Von der ungewohnten Wölbklappensteuerung und Avionikausstattung ließ sich der Clubklasse-Pilot nicht irritieren. Mike über den ersten Flug mit dem 18-m-Flugzeug: „Auf dem Ventus 3 habe ich mich auf Anhieb zu Hause gefühlt.“ Zielsicher fand er, im lockeren Funkkontakt mit Wilfried, die schnellen Linien und zur Landung knapp nach Sonnenuntergang standen bei diesem ersten Ventus-3-Flug und allein über Namibia gleich mehr als 1100 Kilometer auf dem Zähler!
Im nächsten Jahr kann die Erfolgsstory weitergehen, dann hat der Senkrechtstarter noch mehr Flugzeugleistung zur Verfügung. Dann kann er die ganze Saison auf den Förder-Nimbus 4 „EP“ der Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aero Club setzen.

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On the hoof over 1100 kilometer
First flight with a new 18-meter glider after just a one-day introduction to Namibia and already a flight over more than 1100 kilometer? Impossible? Not for Mike Bauer! In the 1000 km training camp by Wilfried Großkinsky Mike (23) has now succeeded. With the fifth place in the German Club Class Championship in the summer in Zwickau Mike Bauer was among the 44 participants the best junior. This was not only a great success for the LS4 pilot, he earned with this ranking the invitation to the 1000 km training camp in Bitterwasser. Now in Namibia Mike Bauer went straight to the top. On the first day Wilfried showed him with his EB28 large parts of Namibia. Already on the second day Mike sat in the Ventus 3 to practice the learned. The unfamiliar flap control and avionics equipment could not irritate the club class pilot. Mike about the first flight with the 18-meter glider: "On the Ventus 3 I immediately felt at home." In loose radio contact with Wilfried he found the fast lines and when he finished his first flight with the Ventus 3 just after sunset he had made more than 1100 kilometers! The story of success should go on. Next year, the whizz-kid has even more soaring power available. Then he can plan an entire season with the Nimbus 4 "EP" from the German Aero Club.

 
Angelsport in Bitterwasser PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

Nein, soviel hat es noch nicht geregnet, dass auf der Pfanne von Bitterwasser hätte geangelt werden können. Aber einige Piloten nahmen die Schlechtwettertage in dieser Woche zum Anlass für einen Ausflug an die Küste. Bei hohem Wellengang wurden unter fachmännischer Anleitung die Angeln ausgeworfen. Viele kleine Fische hatten Glück, sie flogen in den Atlantik zurück. Auch Luc Stalman (Foto) musste sich von seinem Babyfang trennen. Ein Korb voll Kabeljau war am Ende die Ausbeute und landete in Bitterwasser in der Küche.

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Fishing in Bitterwasser
No, it has not rained so much yet, that one could fish on the pan of Bitterwasser. But some pilots took the bad weather days this week as an opportunity for a trip to the coast. In high waves the angling were ejected under expert guidance. Many small fish were lucky they flew back into the Atlantic. Also Luc Stalman (photo) had to part with his baby catch. A basket of cod at the end was the yield and landed in Bitterwasser in the kitchen.

 
Wer schafft das 1250-km-Diplom? PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Eine Palme in Bitterwasser zu pflanzen, ist für viele Piloten ein großes Ziel. Jetzt gibt es die Zeremonie auch für 1250-km-Flüge.

Auch das gibt es: Zurzeit schwächelt das Namibia-Wetter. Es ist ungewöhnlich kühl und es soll heute sogar etwas Regen geben, den das Land nach zwei Jahren ungewöhnlicher Trockenheit auch dringend braucht. Die Segelfluggäste in Bitterwasser sind allerdings weniger darauf erpicht. Gespannt warten alle auf den Wechsel zu normalen Bedingungen. Das heißt hier: 1000-km-Wetter. Und wer die Strecke dann noch über angemeldete Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom schafft, was schon um Einiges schwieriger ist als ein frei geflogenes OLC-Tausender über sechs Teilstrecken, der darf sich mit einer Palme in die Allee der erfolgreichen Bitterwasser-Piloten einreihen. Wem diese Leistung schon zuvor anderswo gelungen ist, der bleibt aber außen vor. Diese Piloten sollen sich nun auch in die Palmenallee einbringen können, hat der Bitterwasser-Vorstand beschlossen. Allerdings hängt dafür die Latte richtig hoch: Diese Palme soll mit einem 1250-km-Diplom erflogen werden. Eine Erleichterung gibt es, zugleich ist es ein Zugeständnis an den Trend im Flugzeugpark. Man kann diese Palme auch zu zweit im Doppelsitzer erfliegen. Trotzdem, was da verlangt wird, macht ein Blick in die Liste der Leistungsabzeichen bei der Internationalen Segelflugkommission (IGC) deutlich: Bis heute wurden nicht einmal dreißig 1250-km-Diplome vergeben!

Who can achieve the 1250 km diploma?
It’s not all roses. Presently the Namibian weather is weakening. It is unusually cold and there should even be some rain today that the country desperately needs after two years of drought. The pilots in Bitterwasser however are less anxious on wet days. All eagerly wait for the change to normal conditions. This means 1000 k weather. And anyone who achieves the 1000 k diploma, which is much more difficult than a freely flown OLC-Thousand over six legs, can join with a palm tree in the avenue of the successful Bitterwasser pilots. However, those who have achieved this effort elsewhere before are left out. The Bitterwasser Board now decided that these pilots should also have a chance for a palm tree. But they not only have to fly 1000 k, they are asked for a 1250 k distance according to the diploma rules! There is only one relief and at the at the same time it is a concession to the trend in the glider park: You can also fly this palm as a crew in a double seater. A look at the list of performance badges at the International Gliding Commission (IGC) makes quickly clear how hard this requirement is: To date the IGC less than thirty 1250-km diplomas awarded!

 
Gut, dass es Bitterwasser gibt PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

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Endandflug in den Sonnenuntergang. Für fünf Flugzeuge wurde es knapp. Sie mussten Bitterwasser als Ausweichflugplatz anfliegen, weil ihr Startplatz im Gewitter lag.

Landefrequenzen wie in Frankfurt Rhein-Main: Zu Sonnenuntergang und in den Minuten danach geht es in Bitterwasser richtig quirlig zu. Dann wollen die meisten Piloten der mehr als 30 in dem Segelflugzentrum stationierten Segelflugzeuge wieder herunter. Viele haben ihre Ankunft genau getimed, damit sie mit der größtmöglichen Strecke ganz oben im OLC stehen. Gestern mischten sich in diesen einfallenden Schwarm noch fünf Gastflugzeuge vom Nachbarplatz Veronica. Ein dickes Gewitter und ein davon ausgelöster Sandsturm hatten ihnen kurz vor Tagesende die Landung auf ihrem Startplatz unmöglich gemacht. Flugleiter Michael Stoltze reihte sie gekonnt in den normalen Landeverkehr in Bitterwasser ein. Dank der vielen Bahnen 09 left, 09 tent und 09 center gab es auch kein Gedränge. Und die Grid Boys hatten die Landebahnen schnell geräumt.
In der Lodge waren die acht Neuen herzlich willkommen geheißene Gäste. Einer durfte die Annehmlichkeiten eines Bungalows kennenlernen, die anderen kamen in den eher spartanischen, aber preiswerten Rondavels unter. – So können Außenlandungen auch Spaß machen, jedenfalls in Bitterwasser.

Good that there is Bitterwasser
Landing frequencies as in Frankfurt Rhine-Main: At sunset and in the minutes after that, things get really hectic in Bitterwasser. Then most of the pilots of the more than 30 gliders stationed in the gliding center want to land. Many have timed their arrival to be at the top of the OLC with the largest possible distance. Yesterday in this invading swarm still mixed guest glider from the neighboring Veronica. A thunderstorm and a sandstorm had made it impossible for them to land on their launch site shortly before the end of the day. Flight director Michael Stoltze skillfully put them in the order of the landing traffic in Bitterwasser. Thanks to the many runways  09 left, 09 tent and 09 center, there was no jamming. And the Grid Boys had cleared the runways quickly. In the lodge the eight pilots were welcome guests. One had the pleasure to get to know the conveniences of a bungalow, the others were accommodated in the rather spartan, but inexpensive rondavels. – In any case, off-field landings can be fun, especially in Bitterwasser.

 
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