Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Erinnerung an einen schönen Flug PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Die Palmenallee und ein unbeschreiblicher Himmel, das ist Bitterwasser!Bereits 1960 wurde die erste Palme gepflanzt. Peter Kayssler, der ehemalige Besitzer, begann mit dieser Tradition auf seiner "Diamantenfarm".Auch in dieser Saison 2018/2019 wurde sie fortgesetzt und die Allee um zwei weitere Palmen ergänzt. Einige "ältere" Palmenpflanzer sieht man an "ihrer" Palme einige Minuten verweilen, um sich an einen schönen Flug zu erinnern.

The palm avenue and an indescribable sky, that is Bitterwasser. Already in 1960 the first palm tree was planted when the former owner Peter Kayssler started the tradition in his "diamond farm". In this season 2018/2019 the tradition was continued and two more palms were planted. Some old palm growers can be seen staying a few minutes at their palm trees to remember a beautiful flight.


L'avenue des palmiers et un ciel indescriptible, c'est l'eau amère. Déjà en 1960, le premier palmier a été planté lorsque l'ancien propriétaire Peter Kayssler a commencé la tradition dans sa "ferme de diamants". En cette saison 2018/2019, la tradition s'est poursuivie et deux autres palmiers ont été plantés. On peut voir quelques vieux palmiers rester quelques minutes dans leurs palmiers pour se souvenir d'un beau vol.
 
Gewitter PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
20.12.2017
Gestern ging es in Bitterwasser richtig zur Sache! Früh war klar, dass es Überentwicklungen geben kann. Das dumme bei Gewittern und Schauern ist aber, dass man nie exakt vorhersagen kann, wo genau sie entstehen werden. Zum ersten Mal in dieser Saison hatten wir nun ein Gewitter, dass direkten Einfluss auf Bitterwasser hatte.
Am Nachmittag verabschiedete ich mich Richtung Pool. Noch ein bisschen Sonne genießen, bis die Flugzeuge zurückkommen und die Arbeit ruft. So war der Plan. Nur eine Sache war anders - der sonst blaue Himmel im Norden war tief schwarz. „Naja, nicht so wild“ dachte ich. Gewitter haben wir schon oft am Horizont entlang ziehen sehen. Bisher kam keines in die Nähe des Platzes. Als ich ein paar Minuten später wieder zum schwarzen Horizont sah, hatte sich etwas verändert. Die Farbe. Das Schwarz wurde von gelben, fächerartigen Schlieren durchzogen. Interessant. „Davon sollte ich vielleicht mal ein Foto machen“, ging mir durch den Kopf. Alles klar - dann los. Kaum war ich in der Palmenallee angekommen, zog der Wind kräftig an. Der Himmel veränderte sich weiter. Ich konnte mir keinen Reim auf diese komische Färbung machen. Gelb und braune Farbflächen. Reflexionen? Quatsch! Sand! Die Böenwalze war im Anmarsch und schob eine massive Wolke aus Staub vor sich her. Sie rotierte und schraubte sich in die Höhe - Dann war sie da.
Ein paar Flugzeuge waren noch kurz vor Eintreffen der Walze gelandet und schon in der Palmenallee geparkt worden. Wir rannten zu den Flugzeugen, fixierten alles und halfen den anderen Piloten so schnell es ging. Das stellte sich Regen ein. Die Pfanne kann durch den Regen schnell matschig werden. Für diesen Fall gibt es noch eine richtige befestigte Landebahn - 09 Hangar. Zu diesem Zeitpunkt waren noch sechs Flugzeuge unterwegs. Das gute bei einzelnen Gewittern ist, dass man sie weiträumig umfliegen kann. Das Wetter war nämlich auch weiterhin großräumig gut entwickelt. Also alles halb so wild. Kurz vor Sonnenuntergang konnten dann auch die letzten Flugzeuge sicher auf unserem Hangar-Runway landen. Alle glücklich Zuhause. Zeit fürs Abendessen.

Yesterday things got exciting in Bitterwasser. Early in the morning we knew that there would be thunderstorms. But you never know exactly where they’re going to be. For the first time this season we had a thunderstorm reaching Bitterwasser.

I went to the pool in the afternoon. Enjoying the sun a bit before the gliders are coming back - that was the plan. Right at the pool one thing was different - normally you see a beautiful blue sky through the palm trees. But this time the sky was deep black. „Well, not that serious“ I thought. We have seen lots of thunderstorms passing the airfield during the last weeks. They never came close. Some minutes later I looked at the sky again. Something had changed. The color. The black sky was now painted with yellowish stripes and waves. Interesting. „Maybe I should take some photos.“ OK - let’s go. When I came to the palm alley the wind was getting stronger dramatically. The sky continued changing. I couldn’t tell what I was looking at. Yellow and brown colors in the sky. Some reflexes? Rubbish! That’s sand! The gusts roller was approaching. It was rotating. It was rising into the sky. Than it hit the palm alley.

A few landed just before the gusts arrived. Everyone was in a hurry putting them to their safe parking lots. We ran to the gliders and were helping as good as we could. Than it started to rain. The pan can become muddy when it is raining. In that case we still have one paved runway - 09 Hangar. At this moment still six gliders where flying. Good thing about thunderstorms is that you can fly around them. Around the thunderstorm the weather was still very good. So no problem at all. Right before sunset last gliders arrived in Bitterwasser and could land on our hangar runway safely. Everybody home. Time for dinner.

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Gewächshaus PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

18.12.2017
Ein echter Geheimtipp für ein paar ruhige Minuten auf der Bitterwasser Lodge ist das hauseigene Gewächshaus. Wenn man hineingeht kommt man in eine kleine eigene Welt. Früh morgens ist das Licht besonders schön. Alles strahlt und ist in warme Farben getaucht. Über ein System aus Stelzen und Seile spannt sich ein feingewebtes Netz. Irgendwie fühlt man sich darunter wie zuhause. Alles ist ruhig. Die Sonnenstrahlen legen sich mild auf die Haut. Auch die Geräusche wirken gedämpft. Ein paar kleine Vögel fliegen herum. Die Beregnungsanlage versprüht ein angenehmes kühles Klima.
Ich treffe Christian. Er arbeitet schon seit zwei Jahren in Vollzeit in Bitterwasser und fühlt sich pudelwohl. Er liebt seine Arbeit. Besonders die Möglichkeit auch mal zu experimentieren. Neues zu versuchen. Welche Pflanze wächst neben welcher am Besten. Wie kann man besonders ökologisch anbauen. Christian führt mich herum und freut sich mir alles erklären zu können. Unglaublich wie viele unterschiedliche Gemüsesorten und Pflanzen hier wachsen. Denn, wenn man sich die Fotos der vergangenen Tage ansieht fällt einem schnell auf, dass in der Kalahari grundsätzlich nicht so viel Gemüse wächst. Natürlich ist Wasser der Schlüssel zum Erfolg. Dafür hat Bitterwasser Brunnen angelegt und ist damit völlig autark. Was dann noch zu einer erfolgreichen Ernte fehlt ist eine gute Ausbildung und Erfahrung. Davon hat Christian einiges zu bieten. Er hat eine spezielle Landwirtschaftsschule besucht und weiß genau was er tut. Trotzdem erzählt er mir, dass er sich wirklich über einen Wissenstransfer aus anderen Ländern freuen würde: „Natürlich weiß ich einiges über Pflanzen, aber ich weiß auch dass die Erde nicht stillsteht und dass es viele neue Erkenntnisse gibt. Ich würde mich freuen, wenn jemand vorbeikommt und mir etwas Neues zeigt. Vielleicht hat jemand eine gute Idee etwas zu verbessern. Ich freue mich wenn ich etwas lernen kann.“ Also vielleicht kommt ja jemand aus der Branche und hat tolle Ideen. Immer her damit.


The Bitterwasser greenhouse is a real insiders’ tip if you like to relax a bit. When you go in you step into another small world. Especially early in the morning the light is magnificent. Everything gleams and is spotlighted by warm colors. You’re standing right under a construction of wood where-over you find a fine net. Somehow it feels like home standing there. Everything is calm. Sunlight feels good on your skin. All sounds are muted. Some little birds are flying around. The irrigation system creates a nice, comfortable cool climate. 
I meet Christian. He works full time in Bitterwasser for two years now and he likes it a lot. He loves his work. Especially the possibility to do some experiments and being creative. Trying new things. Which plant is best next to each other. How to cultivate the most economic way. Christian shows me around and is happy to explain everything to me. Unbelievable how many different fruits and vegetables are growing here. If you have a look at the photos from the last few days it is for sure not many fruits are growing in the Kalahari. It’s obvious water is key. Bitterwasser has build some wells and is therefore completely self-subsistent. Only thing left to a successful harvest is good education and experience. Christian’s got it all. He visited some special agricultural classes and knows exactly what he’s doing. Nevertheless he would be pleased to have kind of a knowledge transfer: „Of course I know a lot about plants. But I also know that the earth is turning and that there are new things. I would love if someone would come and tells me the latest stuff. Maybe someone has a good idea to improve anything. I am happy if I can learn something new.“ So maybe someone is an expert and has anything to tell. Come and talk to Christian.

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Keith PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Keith Essex, Weltrekordhalter über die 500 km Zielrückkehr, gibt sich die Ehre, nach Bitterwasser zurück zu kommen. Der Helikopter Pilot hat hier im Jahr 2012 (!!!) mit dem Überlandflug begonnen. Danach hat ihn der Virus befallen und er tingelt um die Welt, um segelzufliegen. Befragt, ob es ihm geholfen hat, beruflich Helikopter zu fliegen, gibt er folgende Antwort: Beim Helikopterfliegen mit hohen Lasten muss man ebenso ein Gefühl für die Thermik haben, um schnell in die Höhe zu kommen. Beim gemeinsamen Genussfliegen hat man den Eindruck, mit einem total "relaxten", freundlichen Menschen in der Luft zu sein, der immer den Hang zur Optimierung hat. Auf dem Foto sieht man Keith auf dem Rücksitz einer ASG 32 Mi. Der Fotograf und Schreiberling der Berichte Holger Weitzel nutzte die Zeit mit ihm, um mehr über seine Tricks zu erfahren. Bitterwasser ist ein Treffpunkt der Spitzenpiloten.

Keith Essex, world record holder for the 500 km return, has the honour to return to Bitterwasser. The helicopter pilot has started here in 2012 (!!!) with the overland flight. After that the virus attacked him and he travels around the world to fly a glider. When asked if it helped him to fly helicopters professionally, he gave the following answer: "When flying helicopters with high loads, you also have to have a feeling for the thermals in order to get up quickly. When flying together, you have the impression of being in the air with a totally "relaxed", friendly person who always has a tendency to optimize.In the photo you can see Keith in the back seat of an ASG 32 Mi. The photographer and writer of the reports Holger Weitzel used the time with him to learn more about his tricks. Bitterwasser is a meeting place for top pilots.

Keith Essex, détenteur du record du monde du 500 km retour, a l'honneur de retourner à Bitterwasser. Le pilote de l'hélicoptère a commencé ici en 2012 ( !!!!!) avec le vol terrestre. Après cela, le virus l'infecte et il voyage autour du monde pour faire voler une voile. Lorsqu'on lui a demandé si cela l'aidait à piloter un hélicoptère professionnellement, il a donné la réponse suivante : "Quand on pilote un hélicoptère avec des charges élevées, il faut aussi avoir un bon feeling pour les thermiques afin de se lever rapidement. Voler ensemble pour le plaisir donne l'impression d'être dans les airs avec une personne totalement "détendue", sympathique, qui a toujours tendance à optimiser.La photo montre Keith sur la banquette arrière d'un ASG 32 Mi. Le photographe et auteur des reportages Holger Weitzel a profité de son temps avec lui pour en apprendre davantage sur ses tours. Bitterwasser est un lieu de rencontre pour les meilleurs pilotes.


 
Landwirtschaft PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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Auf der Suche nach der Farbe Grün: Namibia hat da nicht so viel zu bieten. Wenn man eine Veränderung der Farben oder der Strukturen in der Landschaft sieht, versucht man diese zu fotografieren. Auf dem Bild ist die Bewässerung eines Feldes mit Grundwasser zu sehen. Erzeugt werden hier Kohlpfanzen. In Richtung Botswana hat es in den letzten Tagen geschauert und die Natur explodiert sofort in der Farbe Grün.
In search of the colour green: Namibia does not have so much to offer. If you see a change of the colours or the structures in the landscape, you try to photograph them. The picture shows the irrigation of a field with groundwater. Cabbage is produced here. Towards Botswana it has shuddered during the last days and the nature explodes immediately in the colour green.

A la recherche de la couleur verte : la Namibie n'a pas grand-chose à offrir. Quand vous voyez un changement dans les couleurs ou les structures du paysage, vous essayez de les photographier. La photo montre l'irrigation d'un champ avec de l'eau souterraine.C'est ici que sont produites les plantes à choux Vers le Botswana il a frissonné dans les derniers jours et la nature explose immédiatement dans la couleur verte.
 
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