Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Silvester PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

31.12.2017
Silvester! Heute Abend starten wir in ein neues Jahr! Ich bin sicher es wird ein großes Fest! Die letzten Tage haben sich ebenfalls als großes Fest entpuppt! Ein 1000er folgte auf das nächste. So kann es bis zum Schluss weitergehen.
Aktuell sitzen wir bei 37°C in Bitterwasser. In der Sonne ist es kaum auszuhalten. Eigentlich geht es nur im Pool oder in 5000m Höhe. Die zweite Variante wird von den meisten bevorzugt. Ein Blick ins OGN zeigt wo die Kollegen momentan stecken.

Wir wünschen allen Freunden die daheim geblieben sind ein Guten Rutsch ins Neue Jahr!


Sylvester! Tonight we start the new year! I am sure it will be a fabulous event! The last days have been a fabulous event, too! We had lots of 1000km flights in quick succession. It could continue like this until the end of the season.
At the moment we have 37°C in Bitterwasser. You can barely stand the heat. Favorite places today are the pool and the cockpit in 5000m. Second option is preferred by most pilots. Have a look into the OGN to check where they are.

We wish all friends at home a nice and calm New Years Eve!

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Eine besondere Palme an einem besonderen Platz für Thomas Mosberger... PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Das Pflanzen einer Palme hat eine lange Tradition in Bitterwasser, für den ersten Flug über 1000km oder einen Weltrekord. Immer wieder staunen Besucher über die stattliche Alleen, die sich stetig nach Westen hin weiter ausdehnen. Bisher fehlte aber ein Name, der seit vielen Jahren ganz eng mit Bitterwasser und dessen Erhalt verbunden ist:

Thomas Mosberger


1988 verbrachte Thomas seinen ersten Aufenthalt hier. Damals gab es keine Motoren in Segelfliegern, gestartet wurde im F-Schlepp. Oft blieb der Schlepppilot am Platz und
sammelte die außengelandeten Flieger abends wieder ein. Ohne GPS erfolgte die Navigation mit Straßenkarten der Farmer, Wendepunkte wurden noch fotografiert.
Die Verpflegung musste selber eingekauft und gekocht werden. In der Regel landete dann immer abwechselnd ein Pilot früher, um diese Aufgabe zu übernehmen.
Thomas gehört zu den Gründern der heutigen Bitterwasser PTY. Um das Segelflugparadies zu erhalten, taten sich 1994 eine Gruppe Schweizer Segelflieger zusammen und kauften die Farm vom damaligen Besitzer Peter Kayssler. Der Kaufvertrag wurde per Handschlag auf der Düne besiegelt. Im gleichen Jahr fand auch die Gründerversammlung statt.
Im Jahr 1996 wurde mit dem Bau der Bungalows und diverser Nebengebäude begonnen, im Jahr 2000 entstand das heutige Restaurant.
1997-2004 gehörte Thomas dem Verwaltungsrat von Bitterwasser an. Das größte Problem war die Geldbeschaffung für die anstehenden Investitionen.
Hier galt es Geschick und Durchhaltevermögen zu beweisen.
Die Höhepunkte in dieser Zeit waren sicherlich die immer größeren geflogenen Strecken und die stets besser werdende Infrastruktur.
Doch gab es auch Tiefschläge: Dölf Greub, Christoph Sigwart und Edi Naef, alles Direktoren von Bitterwasser, verloren bei
Abstürzen ihr Leben.

Der bisher weiteste Flug von Thomas und Rang 3 der weltweiten OLC Wertung war am 14.12.2006 mit 1368km. In seinem
Flugbuch stehen 7000 Segelflugstunden, allein 3500 davon geflogen in Bitterwasser. Das erste 1000km FAI Dreieck hatte er
aber in Spanien geflogen, so dass er bisher bei uns keine Palme pflanzen durfte.
In diesem Jahr feiern wir jedoch ein besonderes Ereignis. Thomas absolvierte am 06.12.2016 seinen einhundertsten Flug über
1000km von Bitterwasser aus. Dafür und als Dank für das, was er durch seine Weitsicht und persönlichem Engagement mit
erschaffen hat, gebührte ihm die Ehre einer Palmenpflanzung. Der Platz dafür sollte an einer besonderen Stelle sein und wurde
sorgfältig ausgewählt: Zwischen den Flaggen, gut sichtbar vom Restaurant aus.

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Rainer Hog, Director of Bitterwasser, würdigt die Verdienste um Bitterwasser und die fliegerischen Leistungen von Thomas

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Eine besondere Überraschung und bewegende Momente für Thomas beim Klang der Schweizer Nationalhymne, gespielt von Jeremias

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Wer hats erfunden...?

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Echte Schweizer Präzisionsarbeit...

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Nach alter Flieger Sitte die Gläser in die Mitte, Bremsklötze weg, Start frei, Laat waai - laat waai - laat waai...


 
Frohe Weihnachten...Merry Christmas PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage
Euer Bitterwasser Team

We wish you all a happy and peaceful Christmas and relaxing holidays
Your Bitterwasser Team

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Frohe Weihnachten! PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

26.12.2017
Weihnachten in Bitterwasser zu verbringen ist schon was besonderes. Wenn man Weihnachten in Deutschland gewohnt ist, dann ist es meistens eher kalt und dunkel. In Bitterwasser scheint die Sonne und es ist heiß. Der Hauptunterschied aber ist, dass man an Heiligabend fliegen kann! Das war mal eine neue Erfahrung für mich. Am 24. war das Wetter ganz ordentlich. Schaut mal in den OLC! Ich hatte ich das Glück mit Walter Reis in seiner EB28 fliegen zu können. Wir haben eine „kleine“ Runde gedreht und waren früh zurück, um uns für den Abend fertigzumachen.
Das Bitterwasser Personal hatte das Restaurant schön rausgeputzt, so dass am Abend auch noch ein bisschen heimisches Weihnachtsstimmung aufkam. Alle Kellnerinnen waren besonders festlich gekleidet und haben Champagner serviert. Dann wurden wir auch noch von der gesamten Bitterwasser Belegschaft überrascht als sie gemeinsam ein paar Weihnachtslieder für uns gesungen haben. Es war wirklich eine sehr schöne Stimmung und ein tolles Weihnachtsfest - fast wie Zuhause. Alle haben sich nett unterhalten und den schönen Abend genossen.

Being in Bitterwasser on Christmas Eve is something special. When you are used to living in Germany, your Christmas Eves are more likely cold and dark days. In Bitterwasser the sun is shining and it’s hot. The main difference is that you can go flying on Christmas! Now that’s a very new experience to me! On the 24th the weather has been quite good! Just have a look on the OLC! I was lucky having a seat in Walter Reis’ EB28. We did a short holiday flight and came back early to get ready for dinner.
The Bitterwasser staff prepared the restaurant nicely so we could get into a little xmas feeling. All waitresses were dressed up and served Champagne. Than the entire Bitterwasser staff started singing some xmas songs for us. It was a marvelous atmosphere and the dinner was great. Everyone had a nice chat with each other and were enjoying themselves.

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Astronaut PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

23.12.2017
Wisst ihr noch was ihr werden wolltet als ihr zur Schule gegangen seid? Ich bin sicher Astronaut war ganz vorne mit dabei. Ich wäre auch heute noch gerne ein Astronaut! Einmal die Erde vom Weltraum aus sehen. Echte Schwerelosigkeit erleben. Geschwindigkeitsrekorde mit dem Spaceshuttle aufstellen. Einer der das wirklich geschafft hat, war bis vor Kurzem noch in Bitterwasser. Ulf Merbold. Er war der zweite Deutsche der überhaupt im Weltraum war und der einzige Deutsche der drei Flüge hinter sich gebracht hat. - Astronaut -  Ich muss mir das immer wieder durch den Kopf gehen lassen. Ich glaube es gibt wenig auf der Welt, dass für mich so unfassbar aufregend ist, wie die Vorstellung ins All zu reisen. Wahnsinn! Und jetzt sitze ich neben Ulf. In einem alten, etwas gammeligen Toyota Pick Up. Wir ziehen die YY, einen Ventus den er zusammen mit Bruno Gantenbrink besitzt, an den Start. Alle anderen Piloten sind längst gestartet. Wir lassen uns Zeit. Wozu auch die Hektik? Der Mann war im All! Welches Ziel kann man sich da noch stecken? Wir plaudern eine Weile - der Weg bis an die Startlinie kann sich in Bitterwasser schon mal eine Weile hinziehen. Die Pfanne ist einfach riesig und je nach Wind muss man schon mal eine Weile fahren. Nicht zu schnell natürlich, um das Flugzeug zu schonen.
Natürlich kann ich es nicht lassen - ich komme mir vor wie ein kleiner Flugschüler - ich muss dem alten Hasen ein paar Fragen stellen. Aber schlau muss es klingen. Auf Augenhöhe. - Wetter - Natürlich fällt mir nichts besseres als das Wetter ein. Tatsächlich fahren wir unter einem Himmel der nicht besser in den Brockhaus neben die Definition für „Hammerwetter“ passen könnte. Und schon unterhalten wir uns, wie Segelflieger das so machen, über Bedeckungsgrad und Thermikstärke, mögliche Kilometer und Endanflugrechner. Irgendwie merkt man nicht dass da ein echter Raumfahrer neben einem sitzt. Ulf ist so normal und auf dem Boden geblieben wie man es nur sein kann. Also im positivsten Sinn! Ganz entspannt steuert er unseren verbeulten, weißen Toyota über den harten Sandboden der Bitterwasser Pfanne. Wir plaudern einfach weiter. Über dies und das. Dann will ich es doch noch einmal wissen: „wenn man schon dreimal im Weltall war, was gibt es dann noch für Ziele?“ Ulf lächelt. Für ihn scheinen die Raumflüge total normal gewesen zu sein. Eine logische Konsequenz aller vorhergegangenen Ereignisse. Einfach eine Aufgabe die er bewältigt hat. Ulf hat etwas großartiges erleben dürfen. Das war nur möglich indem viele, sehr viele Menschen gemeinsam an etwas gearbeitet haben. Über Landesgrenzen hinweg hat die Menschheit mit der modernen Raumfahrt etwas unbeschreibliches geschaffen. Dafür ist Ulf dankbar und gibt gerne etwas zurück. Ulf setzt sich z.B. stark für soziale Projekte ein. Luftfahrt ohne Grenzen ist eines von vielen Projekten. Er erzählt von seinen Besuchen in Erdbebengebieten. Machtlosigkeit. Medikamente die die Patienten nicht rechtzeitig erreichen, weil die Bürokratie nicht schnell genug arbeitet. Flüchtlingsunterkünfte an der Grenze zur Türkei. 800 Neugeborene die mit ihren Müttern in einfachen Zelten leben.
Ulf hat die ganze Welt gesehen. Aus dem All und am Boden. Das was von den Raumflügen am stärksten im Kopf bleibt, sagt er, ist das „unsere Erde ein Raumschiff ist, mit dem wir alle gemeinsam fliegen.“ Ein kleiner, schützenswerter Ort mit dem wir alle verantwortungsvoll umgehen müssen.

www.luftfahrtohnegrenzen.eu

Do you still know what you wanted to be when you were a child? I am pretty sure being an astronaut was in your top ten. I would love being one still today. Seeing earth from space. Experiencing zero gravity. Setting some speed records with the space shuttle. One who did it, has just left Bitterwasser. Ulf Merbold. He has been the second German in space and the only German Astronaut who did three flights to space. - Astronaut - I can’t stop thinking about it. I think to me there’s just a few things as super exciting as traveling to space. Madness! Now I am sitting next to Ulf. We are driving in an old and shabby Toyota pick-up. We are taking his Ventus, that he shares with Bruno Gantenbrink, to the start. All other pilots are already airborne. We are relaxed and take up time. Why hurry? That guy has been to space! Which goal do you want to set for yourself after that? We have a chat for a while. The way from the gliders parking lot to the start can take some time. The pan is huge and depending on the wind direction you have to drive quite far. Not too fast of course!
I can’t help myself - feeling like a student pilot - I have to ask Ulf some questions. But is has to be smart. It has to be on a equal footing. - Weather - Of course there’s nothing better coming to my mind besides the weather. We actually are driving under a sky that would fit perfectly in a dictionary next to the definition of „Hammerwetter“. Immediately we are talking about glider pilots stuff. Clouds, thermals, tasks and avionics. Somehow you don’t feel like sitting next to an astronaut. Ulf is such a nice and down to earth guy. He relaxes behind the steering wheel while driving our white Toyota across the sand of the Bitterwasser pan. We don’t stop talking. This and that. Than I just want to know: „if you have been to space three times, what is left to achieve?“ Ulf is smiling. It seems as if to him the flights into space have been something normal. Just a consequence of all events that had happened before. A task in life that had to be done.
Ulf has had the chance to experience something fabulous. This only has been possible with the help of very many people working together. With modern aerospace business humankind has created something incredible. Ulf is very thankful for being part of that history and is happy giving something back to society. Today he is supporting some social projects. „Wings of Help…“ is one of these projects. He tells me about his visits to earthquake zones. Powerlessness. Medications that could not be transported to people in need due to bureaucracy. Refugee camps at the Turkish border. 800 newborn babies and their mothers living in tents during wintertime.
Ulf has seen the entire world. From space and and on the ground. The strongest picture of his space travels that stays in his mind is that „our earth is a spacecraft, we all together are flying with.“ A small, sensitive place that we have to take care for.

www.luftfahrtohnegrenzen.eu

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