Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Das SWR Fernsehen ist heute und morgen bei uns zu Besuch... PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
05.12.2016
...die meisten Piloten pausieren heute und freuen sich auf den Gamedrive.
Nicht so Ulf Merbold, er steht zwei Tage lang dem Deutschen Fernsehen Rede und Antwort.
Ganz überraschend wird Bitterwasser zum Drehort für eine Reportage von berühmten Personen im Südwesten Deutschlands. Einige Bilder und Videos sind schon im Kasten, so dass das Filmteam mit Ulf erst einmal den Schatten vor unserer Palmenallee genießt.

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Luzaan PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
07.12.2017
Jeder, der in diesem Jahr nach Bitterwasser kommt, wird von einem freundlichen Lächeln begrüßt. Dieses Lächeln gehört Luzaan. Eine junge, sympathische namibische Frau, die perfektes Deutsch beherrscht.
Vor ein paar Jahren hat sie ihren ersten Job an der Bitterwasser Rezeption begonnen. Das war ihr erster Job überhaupt und war für sie wie eine Verwandlung vom kleinen Mädchen zur Frau. Heute arbeitet sie in Bitterwasser als Ansprechpartnerin und Kontaktperson für die Gäste. Sie vermittelt zwischen Belegschaft und Management. Im Prinzip macht sie einfach alles was gerade so gemacht werden muss. In den letzten Tagen war das z.B. die Deko. Die ist jetzt in Richtung Weihnachten getrimmt. Wenn ein Gast ein Problem mit der Namibischen Handykarte hat - Luzaan hilft. Wenn mal der Koffer bei der Airline verloren geht - Luzaan hilft. Und wenn man Nachmittags noch mal Hunger auf Müsli hat - Luzaan kümmert sich und sorgt dafür dass sich alle wohlfühlen.
Ursprünglich stammt Luzaan aus einem kleinen Ort in der Nähe von Marienthal. Das ist ungefähr eine Stunde mit dem Auto entfernt. Nachdem sie die Schule abgeschlossen hatte, ging es für sie erstmal nach Windhuk. Studium. Leider musste sie ihre Zeit an der Uni schon nach einem Jahr beenden, weil die Kosten einfach zu hoch gewesen sind. Trotzdem hatte die Zeit in Windhuk natürlich auch gute Seiten. Irgendwann bekam sie eine Zeitung in die Hand und las die Anzeige einer Au Pair Agentur. Dort bewarb sie sich und war dann kurz darauf in Deutschland. Ein Jahr lebte sie in der Nähe von Ulm. Dieser Perspektivenwechsel hat ihr den wirklichen Wert ihres Lebens in Namibia gezeigt. Sie wusste vorher nicht viel über Deutschland. Das was man in Namibia vom Leben in Deutschland weiß beschränkt sich größtenteils auf Fotos und Berichte in Hochglanzmagazinen. Und tatsächlich hat Luzaan in Deutschland einen hohen Lebensstandard kennengelernt. Aber sie hat gleichzeitig auch etwas anderes gelernt: dieser Lebensstandard ist nicht umsonst und er kostet kein Geld. Er wird oftmals mit Sorgen, und verlorener Lebensfreude bezahlt. Auch wenn es den Anschein hat, die Menschen in Namibia hätten nicht viel - so sind sie doch reich an Lebensfreude und Glück. Luzaan weiß die Vorzüge ihres Lebens in Namibia sehr zu schätzen! Sie liebt es ihre Familie um sich zu haben. Sie liebt es ihre Kinder aufwachsen zu sehen. Überhaupt liebt sie die Freiheit des Lebens und genau das findet sie in Namibia und ist hier deshalb Glücklich und zufrieden.
Was sie wirklich jedem wünscht, ist wenigstens einmal die eigene Heimat verlassen zu können. Auch wenn es nicht leicht ist, erst dieser Perspektivenwechsel zeigt einem wer man ist, wo man her kommt und wo man hingehen möchte um glücklich zu sein. Und das kann auch das kleine Dorf in der Kalahari sein!


Everyone coming to Bitterwasser this year gets a warm welcome by a nice smiling face. This smile belongs to Luzaan. A young Namibian lady who speaks perfect German. Luzaan comes from a small village close to Marienthal, about one hour drive by car from Bitterwasser.
After graduating from school Luzaan went to university in Windhoek. Unfortunately the costs were too high so she had to quit after one year. But anyway she was lucky she found an advertisement for an au pair agency. She applied and finally had the chance to go to Germany from 2004 to 2005. This was a major experience in her life. With this change of perspective she was able to realise what's really worth in live.
What people in Namibia know about life in Germany is about luxury they only know from magazines and tv shows. And she really got to know a high standard living. But at the same time she learned something else: that this high standard living is not for free. And the price is not of money. Often you have to pay with fear and lost appetite for life. Even though it may appear as if people in Nambia don’t have much - they are rich in happiness and love. Luzaan really knows the benefits of her Namibian lifestyle. She loves to see her family without making dates two weeks in advance. She simply loves the freedom of live and she finds that in Nambia. So she really is happy and satisfied.
Today she is working as contact between guests, staff and management. Luzon takes care for every guest and does anything to keep them happy. If you have problems with your mobile phone - Luzaan is there to help. If your luggage gets lost at the airlines - Luzaan keeps track and helps you. And even if you want to have your beloved Müsli in the afternoon - Luzaan will organize it.
Luzaan wishes that everyone can leave their home at least one time. Even if it’s hard to realise, only this change of perspective tells you who you are, where you’re from and where you want to go to find happiness. And this can also be a small village in the Kalahari.


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Luzaan with her husband and children.

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Luzaan in the church on the day of her childrens baptism

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Luzaan and her child Amira in the church.

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Luzaan and her daughter Amira

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Dagmar, Rodrik, Rainer and Luzaan after the baptism of Luzaans children.


 
100000 km PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
04.12.2017
Gestern wurde in Bitterwasser ein weiterer Meilenstein der Saison erreicht. 100 x 1000 km Flüge stehen bereits im Hauptflugbuch! Wahnsinn! Das wurde mit einem Sprung in den Pool gefeiert. Angemessen bei den Temperaturen in Namibia. Zeit zum Ausruhen gibt es trotzdem nicht. Alleine an diesem Wochenende haben uns einige Piloten verlassen und 14 neue sind angereist. Bemerkenswert bei den Abschiedsreden: es wird immer wieder die excellente Arbeit unserer Starthelfer sowie des gesamten Orga-Teams hervorgehoben, die unermüdlich im Einsatz sind. Das Dankeschön geben wir natürlich gerne weiter.

Yesterday we have reached another milestone of this years season: 100 flights over 1000 km! Awesome! It was celebrated jumping in to the pool. Good idea with these temperatures. Nevertheless there’s no time to relax. Many pilots were leaving at the weekend and 14 new arrived. What’s remarkable about the farewell speeches: everyone praises the work of our Airfield Crew. These guys are working very hard making the pilots holidays very comfortable. The organisation-team is mentioned as well quite often. We will forward these „thank you“ to everyone.

OLC

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Interview mit Philipp, zum Abschluss seines ersten Bitterwasser Aufenthalts.... PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail


15.12.2016
Es ist schon immer wieder interessant, was unsere Gäste bewegt, nach Bitterwasser zu kommen. Ganz klar, viele sind schon seit Jahren hier, manch einer kommt nur für Rekorde oder will einfach sehr große Strecken fliegen. Manchmal ist es aber auch "nur" der Vereinskollege, der sagte: "Komm doch einfach mal mit". So auch bei Philipp Kapferer, der uns zum Abschied versicherte, bald wieder hierher zurück zu kommen.
Seine Gefühle zu Anfang waren etwas gemischt, allein die Größe der Lodge ist schon sehr beeindruckend und am Ende der Palmenallee erstreckt sich die riesige Pfanne. Startpunkt vieler Rekorde und unzähliger Flüge über 1000 bis zu 1400km. Dazu viele neue Namen und Gesichter, unmöglich sie den bis zu 25 täglich startenden Flugzeugen zuzuordnen. Überraschend, wie schnell man sich dann aber selbst als Teil der großen Bitterwasser Familie fühlt. Sei es im Restaurant, vor dem Flightoffice oder unter den Bäumen mit Blick auf die Allee, hier trifft man immer jemanden, lernt sich kennen, tauscht Erfahrungen aus und schließt Freundschaften.
Nach einem ausführlichen Eingangsbriefing ging es am frühen Nachmittag zum Checkflug. Trotz der schönen Wolken am Himmel war es einfach nur heiß! Die Alternative Pool lockte umso mehr, als dass der Flieger bis zur 36 raus gezogen werden mussten. Philipp wusste zu diesem Zeitpunkt nicht das freudige Grinsen des Fluglehrers zu deuten. Kurze Zeit später war aber klar warum. Der erste Aufwind ging gleich auf 3500m, wenig später wurden dann 4500m erreicht. Und schon waren die Temperaturen angenehm, die nächsten Flugplätze nach Norden und Osten schnell abgeflogen. Der Flug endete schließlich nach knapp 600km mit einem Schnitt von 140km/h noch vor Sonnenuntergang, obwohl erst kurz vor 15 Uhr gestartet wurde. Auch das ist hier möglich!
Weitere schöne, auch große Flüge folgten und wenn das Wetter mal nicht so gut war, gab es einiges anderes zu entdecken...



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Hoch und angenehm kühl, da lässt es sich gut aushalten...

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Die Planung des Flugwegs erfolgt nach den Wolkenschatten am Boden...

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Kurbeln? Nein Danke, heute nur gerade aus...

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Das Erlebte teilen und genießen...


 
Hammerwetter mit Flügen bis zu 1421km! PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
01.12.2016
Die Wetterbedingungen sind schon besonders hier, dazu das riesige Segelfluggebiet mit Luftraum bis Flugfläche 195. Doch der Tag gestern war wirklich außergewöhnlich, kein Flug unter 970km. Auch wenn wir hier kein internes Ranking haben, möchten wir trotzdem eine besondere Leistung hervorheben. Tim Altmann und Frerk Frommholz gelang der längste Flug, der je von Bitterwasser aus geflogen wurden. 1400km Strecken wurden zuvor erst zwei mal von Guy Bechthold und Bostjan Pristavec erreicht.
Danke Frerk, für Deinen tollen Bericht:

1.421 km unter der namibischen Sonne



 
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