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Bitterwasser (Pty.) Ltd.
Silvester PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

31.12.2017
Silvester! Heute Abend starten wir in ein neues Jahr! Ich bin sicher es wird ein großes Fest! Die letzten Tage haben sich ebenfalls als großes Fest entpuppt! Ein 1000er folgte auf das nächste. So kann es bis zum Schluss weitergehen.
Aktuell sitzen wir bei 37°C in Bitterwasser. In der Sonne ist es kaum auszuhalten. Eigentlich geht es nur im Pool oder in 5000m Höhe. Die zweite Variante wird von den meisten bevorzugt. Ein Blick ins OGN zeigt wo die Kollegen momentan stecken.

Wir wünschen allen Freunden die daheim geblieben sind ein Guten Rutsch ins Neue Jahr!


Sylvester! Tonight we start the new year! I am sure it will be a fabulous event! The last days have been a fabulous event, too! We had lots of 1000km flights in quick succession. It could continue like this until the end of the season.
At the moment we have 37°C in Bitterwasser. You can barely stand the heat. Favorite places today are the pool and the cockpit in 5000m. Second option is preferred by most pilots. Have a look into the OGN to check where they are.

We wish all friends at home a nice and calm New Years Eve!

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Frohe Weihnachten...Merry Christmas PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage
Euer Bitterwasser Team

We wish you all a happy and peaceful Christmas and relaxing holidays
Your Bitterwasser Team

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Bitterwassercup – ein Traum wurde wahr... PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail


22.12.2016

Einen von Bitterwasser bezahlten Aufenthalt in Namibia gewinnen? In Kooperation mit dem OLC werden junge Nachwuchspiloten gefördert. Die Regeln sind einfach und können hier nachgelesen werden:
BitterwasserCup Regeln
BitterwasserCup Rules


...geschrieben von unserem diesjährigem Bitterwasser Cup Gewinner Matthias Arnold

Schon als Flugschüler verfolgte ich interessiert die großen Flüge, die im Winter auf der Südhalbkugel, besonders in Namibia, erflogen wurden. Dass ich bereits wenige Jahre später selbst in den Genuss eines atemberaubenden Aufenthalts in Bitterwasser kommen würde ahnte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht.
Anfang Dezember ging die Reise nach Namibia los, wo ich nach einer beeindruckenden Taxifahrt durch die Kalahari von Robin, Kilian und Wilfried in Bitterwasser empfangen wurde. Da dieser Tag nicht besonders gut vorhergesagt wurde und keiner flog (was eine absolute Ausnahme darstellt) konnten mich die beiden theoretisch in den Ventus einweisen und wir verbrachten mit fast allen Piloten aus Bitterwasser einen schönen Abend mit Sundowner nach einem Gamedrive.
Am nächsten Tag bot Wolf-Dietrich Bornholdt an, mich in seinem Arcus mitzunehmen. Dieses Angebot nahm ich natürlich dankbar an und bereitete alles für meinen ersten Start in Namibia vor. Bereits nach einigen Kilometern war ich von der guten Thermik, der extremen Sichtweite und den kräftigen Steigwerten überwältigt- Ich war im Segelflugparadies angekommen!
Doch wo gute Steigwerte bei starker Hitze und ausreichend Labilität sind entwickeln sich auch schnell Gewitter. Da sich ungünstigerweise genau über Bitterwasser ein undurchdringbares Unwetter aufbaute, waren wir gezwungen in Mariental zu landen, um dort mit 6 anderen Piloten aus Bitterwasser die Nacht zu verbringen. Nach einem geselligen Abend starteten wir am nächsten Morgen problemlos zurück nach Bitterwasser.
In Bitterwasser angekommen nutze ich den angebrochenen Tag für einen ersten Flug auf dem Ventus 2xcm. Schon nach wenigen Minuten fühlte ich mich total wohl und beherrschte das Flugzeug schnell. Dieser erste Eindruck sollte sich in den nächsten Tagen weiter bestätigen- das Flugzeug lies keine Wünsche offen und war sowohl in zerrissener und schwacher Blauthermik als auch im schnellen, dynamischen Flug sehr angenehm zu fliegen!
Im Wechsel mit Max Mensing flog ich von nun an mit Wilfried in der ASH25/EB28 bzw. dem Ventus. Die Flüge mit Wilfried waren besonders, weil wir uns beide sehr gut ergänzten. Gemeinsam hatten wir Spaß daran jeden Tag die Flugstrecke zu optimieren und permanent die optimale Linie unter und zwischen den Wolken zu finden. Mit Max zusammen bildeten wir ein super Team, indem wir wichtige Informationen und unsere Planungen über Funk austauschten. Während unserer Zeit in Bitterwasser waren immer mehr Piloten auf unserer Frequenz zu finden. Es macht richtig Spaß nicht gegeneinander sondern miteinander zu fliegen und sich abends über die Flüge und Erlebnisse bei einem kühlen Windhuk Lager und leckerem Essen zu unterhalten.
Unsere Flüge führten uns über die orangene Steppenlandschaft der Kalahari, die feuchteren und damit grünen Gebiete in Botswana sowie der roten Sandwüste Namib im Westen. Der Bereich um den Gamsberg ist eine Besondere, mit nichts zu vergleichender Gegend. Somit bietet Namibia neben den guten Flugbedingungen auch interessante Landschaften.

In meiner Zeit in Namibia konnte ich insgesamt sechs Mal die 1000km Marke knacken; vier Mal im Ventus und zwei Mal mit Wilfried in der 2i. Am letzten Tag gelang mir ein besonders großer Flug, der mir heute noch ein Dauergrinsen im Gesicht garantiert. In knapp neun Stunden konnte ich über 1400km mit einem 162er Schnitt fliegen. Das zeigt, wie gut das Segelflugwetter in Namibia ist!
Doch alleine das gute Wetter reicht nicht für solche Flüge! Die Organisation in Bitterwasser grenzt an Perfektion, jeden Tag kommt man ohne Stress in die Luft und wird gut umsorgt, was für einen sicheren Flugbetrieb besonders wichtig ist.
Für die tolle und unbeschreibliche Zeit möchte ich mich bei dem Bitterwasserteam bedanken! Ihr habt für mich einen Traum in Erfüllung gehen lassen! Gemeinsam mit Max hatte ich super viel Spaß und wir werden definitiv wieder kommen!

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Palmenallee im Sonnenuntergang

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Sicherheitslandung in Mariental

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Perfekte Flugbedingungen

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Gamsberg im Westen

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Unwirkliche Landschaften

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purer Spaß

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die Daten sprechen für sich

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Landung in den Sonnenuntergang

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ein glücklicher Pilot nach 1435km

 
Frohe Weihnachten! PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

26.12.2017
Weihnachten in Bitterwasser zu verbringen ist schon was besonderes. Wenn man Weihnachten in Deutschland gewohnt ist, dann ist es meistens eher kalt und dunkel. In Bitterwasser scheint die Sonne und es ist heiß. Der Hauptunterschied aber ist, dass man an Heiligabend fliegen kann! Das war mal eine neue Erfahrung für mich. Am 24. war das Wetter ganz ordentlich. Schaut mal in den OLC! Ich hatte ich das Glück mit Walter Reis in seiner EB28 fliegen zu können. Wir haben eine „kleine“ Runde gedreht und waren früh zurück, um uns für den Abend fertigzumachen.
Das Bitterwasser Personal hatte das Restaurant schön rausgeputzt, so dass am Abend auch noch ein bisschen heimisches Weihnachtsstimmung aufkam. Alle Kellnerinnen waren besonders festlich gekleidet und haben Champagner serviert. Dann wurden wir auch noch von der gesamten Bitterwasser Belegschaft überrascht als sie gemeinsam ein paar Weihnachtslieder für uns gesungen haben. Es war wirklich eine sehr schöne Stimmung und ein tolles Weihnachtsfest - fast wie Zuhause. Alle haben sich nett unterhalten und den schönen Abend genossen.

Being in Bitterwasser on Christmas Eve is something special. When you are used to living in Germany, your Christmas Eves are more likely cold and dark days. In Bitterwasser the sun is shining and it’s hot. The main difference is that you can go flying on Christmas! Now that’s a very new experience to me! On the 24th the weather has been quite good! Just have a look on the OLC! I was lucky having a seat in Walter Reis’ EB28. We did a short holiday flight and came back early to get ready for dinner.
The Bitterwasser staff prepared the restaurant nicely so we could get into a little xmas feeling. All waitresses were dressed up and served Champagne. Than the entire Bitterwasser staff started singing some xmas songs for us. It was a marvelous atmosphere and the dinner was great. Everyone had a nice chat with each other and were enjoying themselves.

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Astronaut PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail

23.12.2017
Wisst ihr noch was ihr werden wolltet als ihr zur Schule gegangen seid? Ich bin sicher Astronaut war ganz vorne mit dabei. Ich wäre auch heute noch gerne ein Astronaut! Einmal die Erde vom Weltraum aus sehen. Echte Schwerelosigkeit erleben. Geschwindigkeitsrekorde mit dem Spaceshuttle aufstellen. Einer der das wirklich geschafft hat, war bis vor Kurzem noch in Bitterwasser. Ulf Merbold. Er war der zweite Deutsche der überhaupt im Weltraum war und der einzige Deutsche der drei Flüge hinter sich gebracht hat. - Astronaut -  Ich muss mir das immer wieder durch den Kopf gehen lassen. Ich glaube es gibt wenig auf der Welt, dass für mich so unfassbar aufregend ist, wie die Vorstellung ins All zu reisen. Wahnsinn! Und jetzt sitze ich neben Ulf. In einem alten, etwas gammeligen Toyota Pick Up. Wir ziehen die YY, einen Ventus den er zusammen mit Bruno Gantenbrink besitzt, an den Start. Alle anderen Piloten sind längst gestartet. Wir lassen uns Zeit. Wozu auch die Hektik? Der Mann war im All! Welches Ziel kann man sich da noch stecken? Wir plaudern eine Weile - der Weg bis an die Startlinie kann sich in Bitterwasser schon mal eine Weile hinziehen. Die Pfanne ist einfach riesig und je nach Wind muss man schon mal eine Weile fahren. Nicht zu schnell natürlich, um das Flugzeug zu schonen.
Natürlich kann ich es nicht lassen - ich komme mir vor wie ein kleiner Flugschüler - ich muss dem alten Hasen ein paar Fragen stellen. Aber schlau muss es klingen. Auf Augenhöhe. - Wetter - Natürlich fällt mir nichts besseres als das Wetter ein. Tatsächlich fahren wir unter einem Himmel der nicht besser in den Brockhaus neben die Definition für „Hammerwetter“ passen könnte. Und schon unterhalten wir uns, wie Segelflieger das so machen, über Bedeckungsgrad und Thermikstärke, mögliche Kilometer und Endanflugrechner. Irgendwie merkt man nicht dass da ein echter Raumfahrer neben einem sitzt. Ulf ist so normal und auf dem Boden geblieben wie man es nur sein kann. Also im positivsten Sinn! Ganz entspannt steuert er unseren verbeulten, weißen Toyota über den harten Sandboden der Bitterwasser Pfanne. Wir plaudern einfach weiter. Über dies und das. Dann will ich es doch noch einmal wissen: „wenn man schon dreimal im Weltall war, was gibt es dann noch für Ziele?“ Ulf lächelt. Für ihn scheinen die Raumflüge total normal gewesen zu sein. Eine logische Konsequenz aller vorhergegangenen Ereignisse. Einfach eine Aufgabe die er bewältigt hat. Ulf hat etwas großartiges erleben dürfen. Das war nur möglich indem viele, sehr viele Menschen gemeinsam an etwas gearbeitet haben. Über Landesgrenzen hinweg hat die Menschheit mit der modernen Raumfahrt etwas unbeschreibliches geschaffen. Dafür ist Ulf dankbar und gibt gerne etwas zurück. Ulf setzt sich z.B. stark für soziale Projekte ein. Luftfahrt ohne Grenzen ist eines von vielen Projekten. Er erzählt von seinen Besuchen in Erdbebengebieten. Machtlosigkeit. Medikamente die die Patienten nicht rechtzeitig erreichen, weil die Bürokratie nicht schnell genug arbeitet. Flüchtlingsunterkünfte an der Grenze zur Türkei. 800 Neugeborene die mit ihren Müttern in einfachen Zelten leben.
Ulf hat die ganze Welt gesehen. Aus dem All und am Boden. Das was von den Raumflügen am stärksten im Kopf bleibt, sagt er, ist das „unsere Erde ein Raumschiff ist, mit dem wir alle gemeinsam fliegen.“ Ein kleiner, schützenswerter Ort mit dem wir alle verantwortungsvoll umgehen müssen.

www.luftfahrtohnegrenzen.eu

Do you still know what you wanted to be when you were a child? I am pretty sure being an astronaut was in your top ten. I would love being one still today. Seeing earth from space. Experiencing zero gravity. Setting some speed records with the space shuttle. One who did it, has just left Bitterwasser. Ulf Merbold. He has been the second German in space and the only German Astronaut who did three flights to space. - Astronaut - I can’t stop thinking about it. I think to me there’s just a few things as super exciting as traveling to space. Madness! Now I am sitting next to Ulf. We are driving in an old and shabby Toyota pick-up. We are taking his Ventus, that he shares with Bruno Gantenbrink, to the start. All other pilots are already airborne. We are relaxed and take up time. Why hurry? That guy has been to space! Which goal do you want to set for yourself after that? We have a chat for a while. The way from the gliders parking lot to the start can take some time. The pan is huge and depending on the wind direction you have to drive quite far. Not too fast of course!
I can’t help myself - feeling like a student pilot - I have to ask Ulf some questions. But is has to be smart. It has to be on a equal footing. - Weather - Of course there’s nothing better coming to my mind besides the weather. We actually are driving under a sky that would fit perfectly in a dictionary next to the definition of „Hammerwetter“. Immediately we are talking about glider pilots stuff. Clouds, thermals, tasks and avionics. Somehow you don’t feel like sitting next to an astronaut. Ulf is such a nice and down to earth guy. He relaxes behind the steering wheel while driving our white Toyota across the sand of the Bitterwasser pan. We don’t stop talking. This and that. Than I just want to know: „if you have been to space three times, what is left to achieve?“ Ulf is smiling. It seems as if to him the flights into space have been something normal. Just a consequence of all events that had happened before. A task in life that had to be done.
Ulf has had the chance to experience something fabulous. This only has been possible with the help of very many people working together. With modern aerospace business humankind has created something incredible. Ulf is very thankful for being part of that history and is happy giving something back to society. Today he is supporting some social projects. „Wings of Help…“ is one of these projects. He tells me about his visits to earthquake zones. Powerlessness. Medications that could not be transported to people in need due to bureaucracy. Refugee camps at the Turkish border. 800 newborn babies and their mothers living in tents during wintertime.
Ulf has seen the entire world. From space and and on the ground. The strongest picture of his space travels that stays in his mind is that „our earth is a spacecraft, we all together are flying with.“ A small, sensitive place that we have to take care for.

www.luftfahrtohnegrenzen.eu

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